05. September 2020 / 20:18 Uhr

Einstand nach Maß: FC Niendorf/Ostsee gewinnt erstes Pflichtspiel der Vereinsgeschichte

Einstand nach Maß: FC Niendorf/Ostsee gewinnt erstes Pflichtspiel der Vereinsgeschichte

Bend Strebel
Lübecker Nachrichten
Ein besonders Geschenk vom ersten Gegner der Vereinsgeschichte: Der FC Niendorf/Ostsee erhielt vom MTV Ahrensbök ein Steuerrad und ein Trikot.
Ein besonders Geschenk vom ersten Gegner der Vereinsgeschichte: Der FC Niendorf/Ostsee erhielt vom MTV Ahrensbök ein Steuerrad und ein Trikot. © Tim Beier (FC Niendorf/Ostsee)
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Der junge Verein ist als bislang einziger 'Underdog' weiter im Wettbewerb

Der 05.09.2020 wird als Meilenstein in die Historie des FC Niendorf/Ostsee eingehen. An diesem Samstag bestritt der neu gegründete Verein ab 17 Uhr im Kreispokal Ostholstein sein erstes Pflichtspiel. Das Ereignis avancierte zum Bilderbucheinstand, der FC gewann überraschend mit 2:1 gegen Kreisligist MTV Ahrensbök.

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Maurice Höft (25.) und Luka Weber (38.) wurden an diesem Nachmittag am Timmendorfer Tim-Höppner-Weg zu den ersten Torschützen des Vereins mit der Meerforelle im Logo, welcher sich als bislang einziger unterklassiger des Wettbewerbs in der ersten Runde behaupten konnten. Weiterer Höhepunkt der Partie war der von FC-Torhüter Constantin Warnholz gehaltene Elfmteter gegen Ahrensböks Moritz Kunkel (60.), der damit nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 (26.) den erneuten Ausgleich verpasste.

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Tim Beier, Spieler und Pressesprecher des Vereins hatte nach neunzig Minuten auf dem Rasen noch Luft genug, um dem Sportbuzzer seine Freude über den Sieg kundzutun: "Ein Wahnsinn für uns alle, ein total überraschender Sieg. Wir sind froh und auch ein wenig überrascht hier als drei Klassen tiefer spielender Klub zu gewinnen."

Als "emotionale Geste" bewertete Beier zwei Geschenke, die der MTV Ahrensbök dem FC Niendorf/Ostsee vor der Partie übergab. Mit einem Trikot und einem Steuerrad (siehe Foto) hieß der MTV den Kreisnachbarn als erster Pflichtspielgegner willkommen, Trainer André Meier, der mit einigen Spielern der Niendorfer in der Vergangenheit zusammenarbeitete, übergab die symbolischen Präsente.