26. November 2021 / 07:27 Uhr

"Schon ärgerlich": Frankfurt hadert mit Remis gegen Antwerpen – Pyro-Wirbel um Gäste-Fans 

"Schon ärgerlich": Frankfurt hadert mit Remis gegen Antwerpen – Pyro-Wirbel um Gäste-Fans 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Oliver Glasner und Eintracht Frankfurt müssen um den Gruppensieg in der Europa League bangen.
Trainer Oliver Glasner und Eintracht Frankfurt müssen um den Gruppensieg in der Europa League bangen. © IMAGO/osnapix/Panoramic International (Montage)
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Eintracht Frankfurt hat den vorzeitigen Sprung ins Achtelfinale der Europa League verpasst. Das Remis gegen Royal Antwerpen sorgte daher für weniger euphorische Stimmung im Lager der Hessen. Zudem sorgten die Zuschauer auf den Rängen mit Böllern und Pyrotechnik für Ärger.

Markus Krösche brachte die Gefühlslage bei Eintracht Frankfurt nach dem 2:2 (1:1) gegen Royal Antwerpen auf den Punkt. "Es ist schon ärgerlich. Wir wollten gewinnen und vorzeitig ins Achtelfinale einziehen. Das haben wir nicht geschafft", sagte der Sportvorstand des hessischen Bundesligisten über das Remis, durch das der Sprung in die Runde der letzten 16 Mannschaften zunächst verpasst wurde.

Mit elf Punkten führt die Eintracht die Gruppe D dennoch weiter vor Olympiakos Piräus (9) an und kann den Gruppensieg immer noch aus eigener Kraft schaffen. Dazu reicht den Hessen am 9. Dezember bei Fenerbahce Istanbul schon ein Unentschieden, weil im Falle einer möglichen Punktgleichheit mit den Griechen der gewonnene Direktvergleich den Ausschlag zugunsten der Frankfurter geben würde.

Trainer Oliver Glasner war daher vor allem froh, dass seine Mannschaft in der Nachspielzeit durch das Tor von Joker Gonçalo Paciência (90.+4) wenigstens die drohende erste Niederlage im Wettbewerb vermieden hatte. "Das kann noch ein ganz wichtiger Punkt werden", betonte Glasner und kündigte an: "Wir fliegen sicher nicht nach Istanbul, um dort auf ein Remis zu spielen, sondern um zu gewinnen."

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Fan-Gruppen sorgen für Ärger

Weniger erfreulich waren einige Szenen auf den Rängen. Die Gäste-Fans brannten während des Spiels reichlich Pyrotechnik ab und feuerten nach dem Schlusspfiff sogar Raketen auf Frankfurter Zuschauer, wobei ein Besucher schwer verletzt wurde. Der Täter wurde nach Angaben der Frankfurter Polizei ermittelt und sollte noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Auf der Gegenseite detonierte ein im Eintracht-Block gezündeter Böller dicht hinter dem Tor der Belgier, woraufhin die Partie sogar kurzzeitig unterbrochen wurde, weil zwei Gäste-Profis behandelt werden mussten. "Das sind Dinge, die gehören nicht zum Fußball", kritisierte Krösche.