01. November 2019 / 17:33 Uhr

Spitzenspiel in Braunschweig: Gegen Ingolstadt ein Topspiel gewinnen

Spitzenspiel in Braunschweig: Gegen Ingolstadt ein Topspiel gewinnen

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Braunschweigs Trainer Christian Flüthmann kämpft mit seiner Mannschaft gegen den Abwärtstrend. 
Braunschweigs Trainer Christian Flüthmann kämpft mit seiner Mannschaft gegen den Abwärtstrend.  © imago images/Hübner
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Den leichten Abwärtstrend konnte Eintracht Braunschweig letzten Sonntag mit dem 3:1-Erfolg gegen Großaspach beenden. Nun geht es für die Löwen darum die nächste Entwicklung einzustellen. Im Spitzenspiel gegen den FC Ingolstadt muss die Eintracht beweisen, dass sie auch im Topspiel siegen können.

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Schon wieder ein Spitzenspiel: In der 3. Liga treffen die Fußballer von Eintracht Braunschweig am Samstag (14 Uhr) auf den FC Ingolstadt. Es ist das Duell des Tabellendritten gegen den Vierten. Aber: Bisher konnten die Braunschweiger keine Partien dieser Art gewinnen. Kann die Eintracht überhaupt Spitzenspiel?

Die Einzelkritik zum Spiel zwischen dem SG Sonnenhof Großaspach und Eintracht Braunschweig

<b></b>Jasmin Fejzic: Starke Rettungstat bei der Chance von Brünker (39.), vor dem Tor von Vlachodimos hatte er ebenfalls klasse gegen Brünker pariert. Eine tolle Leistung des Keepers. Note: 1,5. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Starke Rettungstat bei der Chance von Brünker (39.), vor dem Tor von Vlachodimos hatte er ebenfalls klasse gegen Brünker pariert. Eine tolle Leistung des Keepers. Note: 1,5. ©
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Kann die Eintracht Spitzenspiel?

0:3 gegen Duisburg, 0:0 in Köln, 1:1 gegen Halle, 0:0 gegen Haching – wenn's gegen die Mannschaften ganz oben ging, sprang für Braunschweig bisher kein Sieg heraus. Und ausgerechnet jetzt geht es gegen Ingolstadt. Der Zweitliga-Absteiger hat nach einer Durstrecke mit drei Pleiten am Stück wieder in die Spur gefunden, zuletzt gab's fünf Partien ohne Niederlage, darunter drei Siege.

"Der Erfolg war aber auch ein hartes Stück Arbeit"

Allerdings scheinen auch die Gastgeber wieder in die Spur gekommen zu sein. Der zwar glanzlose, aber dennoch verdiente 3:1-Sieg in Großaspach diente als echter Stimmungsaufheller. „Das hat man auf der Rückfahrt schon gemerkt“, berichtet Trainer Christian Flüthmann und betont: „Der Erfolg war aber auch ein hartes Stück Arbeit.“

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Torflaute beendet

Fast genauso wichtig: Gleich drei Offensivkräfte haben ihre Tor-Flaute beendet. Martin Kobylanski und Nick Proschwitz hatten in der Liga seit dem 24. August nicht mehr getroffen, Mike Feigenspan sogar seit dem 18. August nicht mehr. Jetzt ist zumindest bei ihnen der Knoten geplatzt.

Mit Ruhe und Kontrolle

So richtig zufrieden konnte Flüthmann mit den Offensivbemühungen gegen die qualitativ eher limitierten Aspacher dennoch nicht sein. Sein Ansatz: „Wir wollen, wenn wir ins letzte Drittel kommen, auch mal Ruhe am Ball haben und mehr die Kontrolle bekommen, um uns Chancen herauszuspielen.“

Einen der drei Treffer am Vorsonntag legte der 35-jährige Marc Pfitzner auf, dessen Hereinnahme der Eintracht gut tat. Er dürfte auch am Samstag wieder in der Startelf stehen. Fehlen wird hingegen Robin Becker, der sich unnötig seine fünfte Gelbe Karte eingehandelt hat und nun gesperrt ist. Erste Alternative für die Innenverteidigung wäre Steffen Nkansah. Der schwächelte zwar zuletzt, Flüthmann hat in dieser Hinsicht aber so gar keine Bedenken. Der Coach: „Er hat gut trainiert – und ich bin mir sicher, dass er seine Leistung bringt, wenn er spielt.“

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