24. Mai 2019 / 17:07 Uhr

Bleibt André Schubert bei Eintracht Braunschweig? "Er hat einen Vertrag bis 2021"

Bleibt André Schubert bei Eintracht Braunschweig? "Er hat einen Vertrag bis 2021"

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Gerade erst hat André Schubert mit den Eintracht Braunschweig den Klassenerhalt gefeiert und Spieler von Energie Cottbus getröstet. Aber ist er auch in der nächsten Spielzeit Coach der Löwen?
Gerade erst hat André Schubert mit den Eintracht Braunschweig den Klassenerhalt gefeiert und Spieler von Energie Cottbus getröstet. Aber ist er auch in der nächsten Spielzeit Coach der Löwen? © imago images / Eibner
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Nach dem Klassenerhalt ist vor der neuen Saison in der 3. Liga: Eine der größten Fragen ist derzeit, ob André Schubert Trainer von Eintracht Braunschweig bleibt. "Ja", sagt Aufsichtsrat Tobias Rau. Bei der Mannschaft gibt es kaum Fragezeichen.

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André Schubert bleibt! Davon gehen zumindest die Verantwortlichen von Drittligist Eintracht Braunschweig fest aus. Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, der Erfolgscoach würde vor dem Absprung stehen.

Vertrag bis 2021

Ob der Verbleib von Schubert sicher ist? Nachgefragt bei Aufsichtsrat Tobias Rau: „Ja, denn er hat einen Vertrag bis 2021.“ Der frühere Nationalspieler weiter: „Aktuell bereiten wir innerhalb eines sportlichen Gremiums, dem André, sein Trainerstab, unsere Scoutingabteilung und ich angehören, die neue Saison vor.“ Das klingt eindeutig.

Eine Baustelle bleibt jedoch nach wie vor der Posten des Sportdirektors. Auch dazu äußert sich Rau: „Wir haben die Bedeutung der Besetzung dieser Position immer betont. Nachdem jetzt feststeht, dass wir auch in der nächsten Saison in der 3. Liga spielen, werden wir diese Personalie forcieren.“

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Eher weniger gibt es bei der Zusammenstellung der Mannschaft zu tun, diese steht bereits zum Großteil. Nur die Verträge von Marc Pfitzner, Julius Düker und Leandro Putaro sind ausgelaufen. Aus der eigentlich aufgelösten U23 haben noch Nick Otto, Besfort Kolgeci, Samuel Abifade (waren ausgeliehen), der aussortierte Mergim Fejzullahu sowie vier weitere Talente (Birjukov, Muja, Reck, Barry) Verträge. Allerdings kann es nun doch wieder sein, dass eine Art U23 der Eintracht nächstes Jahr in der Landesliga antritt – sozusagen ein kleiner Rückzug vom Rückzug.

Bringt Abdullahi noch Geld?

Transfererlöse aus Verkäufen seien nicht nötig, um die Bedingungen für die Lizenz zu erfüllen, heißt es. Allerdings dürften im Falle des ausgeliehenen Suleiman Abdullahi durchaus Einnahmen im sechsstelligen Bereich zu erwarten sein. Pressesprecherin Denise Schäfer dazu: „Union hatte sich im vergangenen Jahr bei der Leihe eine Kaufoption gesichert. Die Verantwortlichen müssen zunächst entscheiden, ob sie diese ziehen.“ Dies hängt sicher auch damit zusammen, ob die Berliner in die Bundesliga aufsteigen.

Bleibt noch die Frage nach dem künftigen Präsidenten. Die Findungskommission habe „in den vergangenen Wochen ein Profil für diese Position erarbeitet und aktuell die ersten Gespräche mit potenziellen Kandidaten geführt“, so Schäfer. Spätestens bei der Jahreshauptversammlung im Winter soll dann die Wahl stattfinden. Ein neuer Trainer muss hingegen nicht mehr gesucht werden – und das lässt viele Fans der Blau-Gelben aufatmen.

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