16. Mai 2019 / 16:37 Uhr

"Es geht um alles": Eintracht Braunschweig will größte Katastrophe abwenden

"Es geht um alles": Eintracht Braunschweig will größte Katastrophe abwenden

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wir wollen von der ersten bis zur letzten Minute alles geben, das erhoffen wir uns auch von den Fans. André Schubert, Trainer von Eintracht Braunschweig, macht vor dem letzten Spiel der Saison klare Ansagen.
"Wir wollen von der ersten bis zur letzten Minute alles geben, das erhoffen wir uns auch von den Fans." André Schubert, Trainer von Eintracht Braunschweig, macht vor dem letzten Spiel der Saison klare Ansagen. © imago images / pmk
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Eintracht Braunschweig hat am Samstag (13.30 Uhr) den FC Energie Cottbus zu Gast - für beide Mannschaften gibt es um den Verbleib in der 3. Liga. Voller Fokus auf die letzten 90 Minuten der Saison. Ein Trainingslager kurz vor dem Finale ergibt laut Trainer André Schubert keinen Sinn.

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Eine irgendwie eigenartige Atmosphäre herrscht kurz vor dem entscheidenden Spiel bei Eintracht Braunschweig, das mit der größten Katastrophe der Vereinsgeschichte enden könnte. Am Samstag (13.30 Uhr) trifft der Drittligist auf Energie Cottbus – und ein Team von beiden könnte zu den letzten beiden noch nicht feststehenden Absteiger gehören.

Auf die eigene Leistung fokussieren

„Es geht um alles“, sagt Eintracht-Trainer André Schubert und ergänzt: „Wir haben die ganze Zeit über schon prophezeite Endspiele und wussten, dass es nach hinten raus eng werden kann. Auch Cottbus lebt damit schon seit einiger Zeit.“ Deshalb müsse sich sein Team auf das konzentrieren, was es beeinflussen kann – „die eigene Leistung“, so der Coach.

Klar, das Stadion ist ausverkauft. Und es kann schnell zum Hexenkessel werden. Doch so paradox es klingt: Bei vielen Anhängern ist gefühlt eine Menge Enttäuschung da, dass es wegen der Niederlage in Halle überhaupt zu diesem Nerven-Endspiel kommen musste.

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Hätte in der Winterpause, als die Braunschweiger abgeschlagen Letzter waren, jemand angeboten, dass am Ende ein Remis gegen Cottbus zum Klassenerhalt reichen würde – jeder hätte sofort erleichtert zugestimmt. „Dementsprechend nehmen wir die Situation positiv an“, sagt Schubert und betont: „Die Jungs merken, dass hier alle bedingungslos hinter ihnen stehen. Wir wollen von der ersten bis zur letzten Minute alles geben, das erhoffen wir uns auch von den Fans.“

Wie das Publikum allerdings bei einem Rückstand reagieren würde? Der Abstieg im Vorjahr ist bei vielen auch nach zwölf Monaten immer noch nicht komplett verdaut, noch weniger der völlig gescheiterte Plan, wie der Wiederaufstieg geschafft werden sollte und die sich immer drastischer abzeichnende Finanzmisere.

Bilder vom Spiel der 3. Liga zwischen dem VfR Aalen und Eintracht Braunschweig

Der Aalener Matthias Morys (links) will Braunschweigs Robin Becker den Ball abnehmen. Zur Galerie
Der Aalener Matthias Morys (links) will Braunschweigs Robin Becker den Ball abnehmen. ©
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All das ist Schubert natürlich egal, er hat das einst geradezu utopische Ziel direkt vor Augen. Der Coach kann eine Mannschaft aufbieten, die eine aufstiegsverdächtige Rückrunde hingelegt hat. Fehlen wird ihm gegenüber der Vorwoche der gelbgesperrte Benjamin Kessel. Angeschlagen sind Robin Becker, Nils Rütten, Manuel Janzer und Felix Burmeister.

Kein Aktionismus

Ein Extra-Kurztrainingslager gibt es vor dem Finale übrigens nicht. Schubert stellt klar: „Aus Aktionismus jetzt irgendwelche Dinge zu ändern, macht keinen Sinn. Wir haben hier super Bedingungen, haben unsere Ruhe. Wir bereiten uns genauso vor wie bereits die gesamte Rückrunde über.“ Und wenn die mit dem Klassenerhalt endet, wäre dieser ein Fußball-Wunder. Auch wenn's nicht schon am vorletzten Spieltag geklappt hat.

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