30. August 2019 / 18:26 Uhr

Braunschweig will Auswärtsbilanz und Platz eins gegen Uerdingen verteidigen

Braunschweig will Auswärtsbilanz und Platz eins gegen Uerdingen verteidigen

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bereits letzte Saison hatten die Braunschweiger aus Uerdingen drei Punkte mitgenommen. Dieses Jahr soll der zweite Streich folgen.
Bereits letzte Saison hatten die Braunschweiger aus Uerdingen drei Punkte mitgenommen. Dieses Jahr soll der zweite Streich folgen. © imago images / DeFodi
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Am Sonntag (14 Uhr) wird Eintracht Braunschweig in Düsseldorf vom KFC Uerdingen empfangen. Die Löwen wollen an ihre Leistungen anknüpfen. Coach Flüthmann sieht im Gegner eine Mannschaft, die "vor allem Offensiv stark besetzt" ist - jedoch ihren eigenen Ansprüchen hinterherhinkt.

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Es geht zum KFC Uerdingen – aber nicht in dessen Heimatstadt Krefeld, denn der KFC spielt diese Saison in Düsseldorf. Dort will Fußball-Drittigist Eintracht Braunschweig Platz eins verteidigen – und seine herausragende Auswärtsbilanz. Die lautet: drei Spiele, drei Siege, 9:2 Tore.

„Die Stimmung in der Mannschaft war unter der Woche natürlich positiv, aber nicht überschwänglich“, berichtet Eintracht-Trainer Christian Flüthmann, wie es nach dem beeindruckenden 5:2 gegen Würzburg zuletzt lief. Die 15 Punkte bedeuten Platz eins. So viele Zähler hatten die Braunschweiger in der Vorsaison übrigens erst nach dem 21. Spieltag Ende Januar.

Die Löwen in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel von Eintracht Braunschweig gegen die Würzburger Kickers

Jasmin Fejzic: Stand nach auskuriertem grippalen Infekt wieder im Tor. War bei den Toren ohne Chance und außer bei einem Schuss (86.) ansonsten kaum gefordert. Note: 3. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Stand nach auskuriertem grippalen Infekt wieder im Tor. War bei den Toren ohne Chance und außer bei einem Schuss (86.) ansonsten kaum gefordert. Note: 3. ©
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"Uerdingen hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher"

Doch dieser Vergleich hinkt, denn die aktuelle Mannschaft dürfte um den Aufstieg mitspielen, wenn es so weitergeht. Das hatten auch die Uerdinger gewollt. Der von Multi-Millionär Mikhail Ponomarev finanzierte KFC hat den Saisonstart allerdings vergeigt und somit seine Talfahrt der letzten Rückrunde fortgesetzt. Seit dem Auftaktsieg gab es fünf Partien ohne Dreier, die Krefelder stehen knapp vor einem Abstiegsplatz.

„Uerdingen hinkt den eigenen Ansprüchen natürlich hinterher“, weiß auch Flüthmann. Er sieht den Gegner dennoch „vor allem offensiv stark besetzt“. Und im Zentrum gebe es mit Jan Kirchhoff einen Spieler mit viel Erfahrung. Der frühere Bayern-Profi ist einer von zahlreichen Ex-Bundesliga-Akteuren bei den Gastgebern. Flüthmann: „Natürlich haben sie einige Spieler mit viel Erfahrung im Kader. Ich glaube aber nicht, dass unsere Spieler sich davon beeindrucken lassen.“ Ein anderer Star, Weltmeister Kevin Großkreutz, fehlt noch gesperrt, auch der frühere Braunschweiger Adam Matuschyk (muskuläre Probleme) ist nicht dabei.

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Kein Grund zur Startelf-Rotation

Bei der Eintracht hingegen steht derselbe Kader wie zuletzt zur Verfügung. „Die bislang Verletzten kommen jetzt wieder langsam ins Training zurück, die Fortschritte sind gut“, berichtet Füthmann, der eigentlich keinen Grund hat, Wechsel in der Startelf vorzunehmen. Das würde aber auch bedeuten, dass der am Mittwoch 35 Jahre gewordene Eintracht-Held Marc Pfitzner im Spiel beim KFC Uerdingen nur auf der Bank sitzt – aber auf der in Düsseldorf.

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