05. Mai 2019 / 16:04 Uhr

Ein ganz großer Schritt: Eintracht Braunschweig gewinnt beim VfR Aalen mit 3:1

Ein ganz großer Schritt: Eintracht Braunschweig gewinnt beim VfR Aalen mit 3:1

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Braunschweigs Philipp Hofmann bejubelt seinen zweiten Treffer mit Manuel Janzer.
Braunschweigs Philipp Hofmann bejubelt seinen zweiten Treffer mit Manuel Janzer. © imago images / DeFodi
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Das war ein ganz wichtiger Erfolg: Eintracht Braunschweig setzt sich bei Schlusslicht VfR Aalen völlig verdient mit 3:1 durch - und hat jetzt vier Punkte Vorsprung auf den FC Carl Zeiss Jena, das den ersten Abstiegsplatz der 3. Liga belegt. Mann des Tages ist Dreifachtorschütze Philipp Hofmann.

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Das war wichtig: Während die meisten Konkurrenten patzten, gab sich Eintracht Braunschweig keine Blöße. Mit 3:1 (2:0) gewann der Fußball-Drittligist bei Schlusslicht VfR Aalen und hat zwei Spiele vor Schluss satte vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Zum Klassenerhalt nötig sind maximal 46 Zähler.

Ladehemmung früh beendet

Besser hätte die Partie in Aalen gar nicht beginnen können. Nach exakt 3:18 Minuten lag der Ball erstmals im VfR-Tor. Stürmer Philipp Hofmann, zuletzt mit Ladehemmung, zog vom linken Strafraumeck einfach mal ab und hatte Glück, dass der abgefälschte Ball unhaltbar ins Tor flog – 0:1.

Bilder vom Spiel der 3. Liga zwischen dem VfR Aalen und Eintracht Braunschweig

Der Aalener Matthias Morys (links) will Braunschweigs Robin Becker den Ball abnehmen. Zur Galerie
Der Aalener Matthias Morys (links) will Braunschweigs Robin Becker den Ball abnehmen. ©
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Schon in der 25. Minute hätte Marcel Bär bei einem Konter nachlegen müssen. Er wurde aber bei seinem Versuch, den Torwart auszuspielen, gestört. Besser wäre es gewesen, den mitgelaufenen Manuel Janzer anzuspielen. Das 0:2 fiel dann doch, wieder traf Hofmann von halblinks – und zwar mit seinem starken linken Fuß durch einen platzierten Schuss ins lange Eck (44.).

Fejzic zweimal zur Stelle

Das ging in Ordnung. Auch wenn Aalen ebenfalls zwei Chancen hatte. Braunschweigs Torwart Jasmin Fejzic war bei den Schüssen von Marvin Büyüksakarya (41.) und Matthias Morys (45.+2) allerdings zweimal auf der Hut.

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Nach nicht mal einer Stunde war die Partie entschieden. Wieder traf Hofmann mit einem Linksschuss ins lange Ecke, Janzer hatte bei dem Kontertor die Vorarbeit geleistet. Drei Tore in einem Spiel – das war bei der Eintracht zuletzt Domi Kumbela am 15. Februar 2014 in der Bundesliga gegen den HSV gelungen.

Umgang mit Chancen ärgert Schubert

Bär vergab frei auf den Torwart zulaufend noch das 0:4 (62.) – ebenso scheiterte später Hofmann, der bei seinem Schuss den Pfosten traf (83.). Zuvor hatte Aalen durch eine Direktabnahme nach einer Ecke durch Thomas Geyer zwar das 1:3 erzielt (76.). Allerdings sah VfR-Verteidiger Büyüksakarya eine Minute später Gelb-Rot – und die Braunschweiger brachten den Sieg, der locker auch höher hätte ausfallen können, souverän über die Zeit. Vollends zufrieden war Trainer André Schubert aber nicht. Denn: „Wir sind extrem fahrlässig mit den Chancen umgegangen.“

Das sind die nächsten Spiele von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga:

37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  Zur Galerie
37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  ©

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