23. Januar 2018 / 12:50 Uhr

Eintracht Braunschweig holt Sturm-Hüne Philipp Hofmann aus Fürth

Eintracht Braunschweig holt Sturm-Hüne Philipp Hofmann aus Fürth

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Philipp Hofmann wechselt von Greuther Fürth zu Eintracht Braunschweig. 
Philipp Hofmann wechselt von Greuther Fürth zu Eintracht Braunschweig.  © dpa
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Nicht Fabian Klos, aber ähnlich groß: Der 1,95 Meter große Knipser Philipp Hofmann soll die Offensive von Eintracht Braunschweig verstärken. Der 24-Jährige kommt von Greuther Fürth. 

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Punktlandung: Genau einen Tag vor dem Fußball-Zweitliga-Auftakt am Mittwoch (20.30 Uhr) beim 1. FC Heidenheim hat Eintracht Braunschweig den gesuchten neuen Stürmer präsentiert. Philipp Hofmann, der bisher bei der SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag stand, unterschrieb bis 2020.

Arnold freut sich über die Lösung Hofmann

Sportdirektor Marc Arnold traut dem Neuzugang einiges zu: „Mit Philipp Hofmann haben wir den Spielertypen gefunden, der genau in unser Anforderungsprofil passt. Er hat seine Qualität bereits in der Vergangenheit auf hohem Niveau unter Beweis gestellt. Nach einer Phase mit weniger Spielpraxis wollen wir ihn nun schnellstmöglich wieder an die von ihm schon gezeigte Leistungsstärke heranführen“, sagt Arnold.

"Ich freue mich, vor den tollen Fans zu spielen"

Hofmann ist glücklich über das Engagement in Braunschweig. „Ich freue mich wahnsinnig auf die Aufgabe bei der Eintracht und vor den tollen Fans, die ich aus meinen zahlreichen Partien auf der gegnerischen Seite schon kenne, zu spielen. Die Gespräche mit dem Trainer und den Verantwortlichen waren sehr gut und haben mich überzeugt, diesen Weg zu gehen“, ergänzte Philipp Hofmann auf der Eintracht-Homepage.

Der Sturm-Riese Philipp Hofmann zusammen mit dem Sportlichen Leiter der Eintracht Marc Arnold.
Der Sturm-Riese Philipp Hofmann zusammen mit dem Sportlichen Leiter der Eintracht Marc Arnold. ©
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Ein Schalker Jung wird zum Löwen

Hofmann durchlief die Jugend des FC Schalke 04. Danach verliehen ihn die "Knappen" zum SC Paderborn, danach weiter zum 1. FC Ingolstadt (neun Tore, drei Vorlagen in 33 Spielen). Im Sommer 2014 ging es für den Blondschopf endgültig weg aus Gelsenkirchen. Der 1. FC Kaiserslautern überwies eine Millionen Euro in den Ruhrpott. Auch dort stellte der Stürmer seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis: In 33 Spielen gelangen ihm acht Tore.

Nach einem 18-monatigen Auslandsexkurs zum britischen Zweitligisten FC Brentford heuerte Hofmann im Juni 2017 bei den "Kleeblättern" an. Diese Zusammenarbeit war jedoch nicht von Erfolg gekrönt und ist nach nur sechs Monaten Vergangenheit. „Ich habe Philipp in meiner Zeit als anständigen und guten Jungen kennengelernt, der sich, wie wir auch, mehr von seinem Wechsel zu uns erhofft hat. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft“, wird Sportdirektor Rachid Azzouzi auf der Internetseite der Fürther zitiert.

Das sind die nächsten Spiele von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga:

37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  Zur Galerie
37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  ©

​"Ich will helfen, unten rauszukommen"

„Ich will helfen, dass wir schnellstmöglich da unten rauskommen.“ Ob er schon beim Heidenheim-Spiel im Kader steht, soll kurzfristig entschieden werden. Wer in jedem Fall fehlt, ist Julius Biada. Eine erneute Untersuchung hat ergeben, dass dieser unter einen Meniskusschaden leidet. Er soll zwar laut Arnold „in vier bis sechs Wochen“ zurückkehren. Seine Verletzung hat aber letztlich mit dazu beigetragen, dass statt eines offensiven Mittelfeldspielers nun ein Mittelstürmer geholt wurde.

Und noch einer fehlt in Heidenheim: Onel Hernandez. Der sehe sich „zurzeit nicht in der Lage, 100 Prozent Leistung für Eintracht Braunschweig abrufen zu können“, so Arnold. Hintergrund: Hernandez will zu Norwich City, die Engländer wollen ihn. Es geht offenbar nur noch um die Höhe der wahrscheinlich millionenschweren Ablösesumme. Auch Özkan Yildirim wird in Heidenheim fehlen. Er hat mit einer Innenbandzerrung zu kämpfen.

​Kader-Überraschungen gegen Heidenheim


Und dann gibt es natürlich noch die Frage nach der Fitness von Christoffer Nyman. „Er ist einsatzbereit“, sagt Lieberknecht, betont aber auch, dass der schwedische Stürmer keines der vier Testspiele mitgemacht hat. Im Grunde entscheidet Nyman selbst, ob er im Kader ist. Denn, so sein Trainer: „Er ist ein offener Typ, der keine Allüren hat.“

Apropos Kader: In dem wird es offenbar so manche Überraschung geben. Denn Lieberknecht hat nicht nur festgestellt: „Die Jungs sind topfit.“ Er kündigt auch an: „Da werden einige lange Gesichter machen, wenn der Kader bekannt gegeben wird.“ Offenbar haben sich in der Vorbereitung einige in die Startelf hinein- und andere herausgespielt. Und dann ist da auch noch ein neuer Stürmer, der endlich wieder von Beginn an spielen will. Und Tore schießen.

Von Marvin Behrens & Alex Leppert