03. Oktober 2019 / 11:24 Uhr

Pflicht erledigt: Eintracht Braunschweig müht sich in Drochtersen ins Halbfinale

Pflicht erledigt: Eintracht Braunschweig müht sich in Drochtersen ins Halbfinale

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Martin Kobylanski bringt Eintracht Braunschweig in Drochtersen in Führung.
Martin Kobylanski bringt Eintracht Braunschweig in Drochtersen in Führung. © imago images / Hübner
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Ein Glanzstück war es nicht, aber das nächste Etappenziel ist erreicht: Eintracht Braunschweig hat sich im Viertelfinale des Niedersachsenpokals mit 3:1 bei der SV Drochtersen/Assel durchgesetzt. Dabei wusste die Offensive des Drittligisten jedoch nicht zu überzeugen.

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Pflicht erledigt, Kür verpatzt: Mit einem mühsamen 3:1 (1:1) setzte sich Drittligist Eintracht Braunschweig am Mittwochabend im Verbandspokal bei der klassentieferen SV Drochtersen/Assel durch. Dabei wurde jedoch deutlich, dass es bei den Braunschweiger zurzeit in der Offensive nicht rund läuft.

Ein halbes Dutzend Neuer

Auf die Frage, ob es ein „Chancenverwertungsproblem“ gebe, hatte Eintracht-Trainer Christian Flüthmann zuletzt kurz nachdenken müssen, hatte dann aber gesagt: „Nein, das haben wir nicht.“ Unterm Strich bekleckerte sich die personell üppig besetzte Offensivabteilung zuletzt aber nicht mit übermäßig viel Ruhm.

So auch beim Pokalspiel. Die Abgriffsbemühungen des Tabellendritten der 3. Liga (mit sechs Neuen in der Startelf) passte über weite Strecken zum tristen Dauerregen im Kehdinger Stadion. „Das wir hier nicht reihenweise Torchancen bekommen, war klar“, relativierte Flüthmann.

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Hinten pennte die Abwehr bei Drochtersens erster Ecke, so dass der frühere Eintracht-II-Spieler Sören Behrmann unbedrängt zum 1:0 einköpfen durfte (12.). Der wieder ins Team gerückte Martin Kobylanski erzielte mit einem Schuss aus 30 Metern in den Giebel zwar schnell das 1:1 (21.). Die beste Chance zur erneuten Führung hatten aber die Gastgeber: Jan-Ove Edeling traf die Latte (30.).

Kobylanski spielt wieder - und trifft

Immerhin: Kobylanski setzte nach seiner Denkpause ein Zeichen. „Ich habe versucht, die richtige Antwort auf die letzten paar Tage zu geben. Ich habe mich für mein Verhalten entschuldigt und daraus gelernt“, erklärte er.

Erst in der Schlussphase, als beim Regionalligisten die Kräfte nachließen, stellten die Blau-Gelben dann die Weichen auf Sieg: Der eingewechselte Manuel Schwenk setzte sich nach Pass von Alfons Amade im Strafraum durch und traf ins lange Eck (81.). In der Schlussminute legte Schwenk noch mal per Abstauber nach. Pflicht erledigt, mehr nicht. Nun sind die Blau-Gelben nur noch zwei Siege vom DFB-Pokal entfernt. Auch wenn es offensiv am Montagabend ganz schön haperte.

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