11. November 2019 / 21:05 Uhr

Später Ausgleich: Eintracht Braunschweig muss sich in Münster mit Punkt begnügen

Später Ausgleich: Eintracht Braunschweig muss sich in Münster mit Punkt begnügen

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Braunschweigs Kapitän Benjamin Kessel (hinten, gegen Münster Seref Özcan) bringt die Eintracht in Führung, zu drei Punkten reicht es jedoch nicht.
Braunschweigs Kapitän Benjamin Kessel (hinten, gegen Münster Seref Özcan) bringt die Eintracht in Führung, zu drei Punkten reicht es jedoch nicht. © imago images/Kirchner-Media
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Bis kurz vor Schluss hat Eintracht Braunschweig im Spiel der 3. Liga beim SC Preußen Münster geführt - dank eines sehenswerten Treffers von Benjamin Kessel. In der Schlussphase verdienten sich die Gastgeber jedoch noch den Ausgleich. Wie die Löwen in Form waren, lest ihr in unserer Einzelkritik.

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Am Ende mussten sie mit einem Punkt sogar zufrieden sein: Nach dem 1:1 (0:0) bei Kellerkind Preußen Münster steht Drittligist Eintracht Braunschweig weiter auf Platz fünf. Die Führung reichte nicht, Münster kam kurz vor Schluss zum hochverdienten Ausgleich.

Yannik Bangsow debütiert

In Münster mussten die Blau-Gelben kurzfristig auf Jasmin Fejzic (Hexenschuss) verzichten – Debütant Yannik Bangsow stand erstmals im Tor. Die Eintracht lief aber nicht nur mit fünf Neuen auf, sondern auch mit einem neuen System: ein 3-1-4-2 mit Marc Pfitzner als Abwehrchef.

Die Löwen in Noten: Das ist die Einzelkritik zum Auftritt von Eintracht Braunschweig bei Preußen Münster

<b>Yannik Bangsow:</b> Weil sich Fejzic beim Aufwärmen verletzt hatte, feierte der 21-jährige Keeper sein Profi-Debüt – und bekam nach 26 Sekunden gleich mal den ersten Schuss aufs Tor. Vor allem in der Anfangsphase zeigte er ein paar Unsicherheiten. In der heißen Schlussphase war er mehrfach gut zur Stelle. Note: 3. Zur Galerie
Yannik Bangsow: Weil sich Fejzic beim Aufwärmen verletzt hatte, feierte der 21-jährige Keeper sein Profi-Debüt – und bekam nach 26 Sekunden gleich mal den ersten Schuss aufs Tor. Vor allem in der Anfangsphase zeigte er ein paar Unsicherheiten. In der heißen Schlussphase war er mehrfach gut zur Stelle. Note: 3. ©
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Doch so richtig rund lief's aber mal wieder nicht. Immerhin: Der zuletzt so sehr gescholtene Martin Kobylanski spielte in der Anfangsphase einen feinen Pass in die Spitze auf Orhan Ademi – aber der Stürmer schob dem Torwart den Ball in die Arme (13.).

Viel Hektik bei Eiseskälte

Ansonsten war da in der eisigen Kälte von Münster viel Hektik im Spiel – der Schiri hatte allerhand zu tun. In eine Szene lag er jedoch falsch: Leandro Putaro wurde im Preußen-Strafraum umgerannt, es hätte Elfmeter geben müssen (6.).

Der Tabellenvorletzte aus Münster hatte mehr vom Spiel und auch die Mehrzahl der Chancen. Das lag unter anderem daran, dass Braunschweig vor allem in der ersten Hälfte in zu vielen Zweikämpfen unterlegen war. Und es fehlten (über 90 Minuten) wieder einmal die zündenden Ideen.

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Ein bisschen half der Zufall, als Benjamin Kessel die Blau-Gelben in Führung schoss – nein, wuchtete. Eine Kopfballabwehr hämmerte er per Volley-Direktabnahme aus 18 Metern in den Giebel, ein Wahnsinns-Tor (57.).

Mörschel gleicht verdientermaßen aus

Weil die Braunschweiger es danach verpassten, eine der Kontermöglichkeiten auszuspielen, kamen die nun vehement drückenden Gastgeber zum hochverdienten Ausgleich: Heinz Mörschel spitzelte einen per Kopf verlängerten Ball an Bangsow vorbei zum 1:1 ins Tor (86.).

„Wir lassen uns zu tief hinten reindrücken – das ist bitter, dass wir uns nicht belohnen“, so Eintracht-Torschütze Kessel.

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