11. September 2020 / 21:09 Uhr

Pokal-Spektakel in Braunschweig: Zweitligist schockt Hertha früh – Berliner kontern vor der Pause

Pokal-Spektakel in Braunschweig: Zweitligist schockt Hertha früh – Berliner kontern vor der Pause

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Hertha konterte den Blitzstart von Außenseiter Braunschweig.
Die Hertha konterte den Blitzstart von Außenseiter Braunschweig. © Getty Images/Montage
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Was für ein Start für Eintracht Braunschweig in den DFB-Pokal. Der Zweitliga-Aufsteiger trifft bereits nach einer Minute gegen Bundesliga-Klub Hertha BSC. Kapitän Martin Kobylanski verwandelt einen Freistoß. Eine Viertelstunde später zappelt der Ball wieder im Tor des Hauptstadtklubs. Doch Hertha kontert und gleicht noch vor der Pause aus.

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Erst ein Start nach Maß, dann die Ernüchterung: Eintracht Braunschweig hat im DFB-Pokal gegen Hertha BSC dank eines Freistoß-Treffers von Kapitän Martin Kobylanski nach einer Minute und eines Eigentors des Berliner Profis Maximilian Mittelstädt (17.) früh mit 2:0 geführt – doch diese Führung noch vor der Pause aus der Hand gegeben. Dodi Lukebakio (23.) und Mattheus Cunha (29.) sorgten für den Ausgleich des Favoriten im Eintracht-Stadion.

Was war passiert? Nach einem Foul von Karim Rekik an Fabio Kaufmann in den ersten Sekunden des Spiels entschied Schiedsrichter Tobias Stieler auf Freistoß für den Zweitliga-Aufsteiger gegen den ambitionierten Bundesligisten um Trainer Bruno Labbadia. Kobylanski fasste sich ein Herz und schoss den Ball direkt auf das Tor. Der Ball sprang dabei vor dem im Sommer vom SC Freiburg verpflichteten Hertha-Torwart Alexander Schwolow auf und landete im Netz. Kein guter Einstand für die neue Nummer eins der Berliner. Der Schuss wirkte haltbar. 15 Minuten später köpfte der Braunschweiger Jannis Nikolaou Hertha-Spieler Mittelstädt nach einer Ecke an. Von dessen Kopf flog der Ball ins Tor. Kurz darauf verkürzte dann Lukebakio per Kopf, Cunha erzielte den Ausgleich nach Abwehr-Patzer per Schlenzer.

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Schwolow hatte das Torwartduell mit der langjährigen Nummer eins Rune Jarstein bei der Hertha vorerst gewonnen. Der für rund acht Millionen Euro vom Bundesliga-Konkurrenten SC Freiburg gekommene Schlussmann stand anstelle des Routiniers im Tor der Berliner. Zudem gab Neuzugang Lucas Tousart (Olympique Lyon) im Mittelfeld sein Pflichtspiel-Debüt für die Hertha. Auf der anderen Seite musste der von Union Berlin gekommene Felix Kroos dagegen weiter auf seine Premiere im Braunschweig-Trikot warten. Der Bruder von Weltmeister Toni Kroos war wie zuvor von Trainer Daniel Meyer angekündigt noch nicht im Kader.