20. Dezember 2018 / 16:25 Uhr

Braunschweigs Schubert mistet aus: Canbaz-Vertrag aufgelöst - vier Profis suspendiert

Braunschweigs Schubert mistet aus: Canbaz-Vertrag aufgelöst - vier Profis suspendiert

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Eintracht Braunschweigs Trainer André Schubert hat seinen Kader ausgemistet: Während Gustav Valsvik, Ivan Franjic, Michal Fasko und Mergim Fejzullahu supendiert wurden, wurde der Vertrag von Ahmet Canbaz aufgelöst.
Eintracht Braunschweigs Trainer André Schubert hat seinen Kader ausgemistet: Während Gustav Valsvik, Ivan Franjic, Michal Fasko und Mergim Fejzullahu supendiert wurden, wurde der Vertrag von Ahmet Canbaz aufgelöst. © imago/Schroedter/Getty/Sielski
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Der Jahresabschluss steht an: Im ersten Spiel der Rückrunde spielt Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig beim Tabellenführer KSC. Los geht die Partie in Karlsruhe am Samstag um 14 Uhr. Vorher hat Trainer André Schubert aber den Kader radikal ausgemistet.

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Vier Mann wurden vor der Partie beim KSC freigestellt: Der bisher chancenlose Michal Fasko, der lustlos wirkende norwegische Ex-Nationalspieler Gustav Valsvik sowie die im Sommer aus der Regionalliga gekommenen Mergim Fejzullahu und Ivan Franjic. Diese beiden hatten zu Saison Beginn oft gespielt, dies kopfmäßig jedoch nicht gut verarbeitet.

Das Quartett hatte zuletzt eh keine Rolle mehr gespielt. Es ist davon auszugehen, dass die Spieler im Winter den Verein wechseln und Platz für die zu erwartenden Neuzugänge machen. Komplett raus ist bereits jetzt der türkische U21-Nationalspieler Ahmet Canbaz, der zwischenzeitlich schon mal wegen einer Disziplinlosigkeit suspendiert war. Sein Vertrag bei der Eintracht wurde aufgelöst.

Das sind die nächsten Spiele von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga:

37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  Zur Galerie
37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  ©
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Torwart Kruse wieder einsatzbereit

Somit ist der Feldspieler-Kader vor der Partie beim Tabellenführer auf 16 „richtige“ Profis geschrumpft, wobei von diesen wahrscheinlich auch noch zwei fehlen werden. Jonas Thorsen hat nach wie vor Rückenprobleme. Manuel Janzer ist ebenfalls angeschlagen.

Besser sieht's bei Torwart Lukas Kruse aus. „Lukas ist wieder gesund und könnte spielen – wir werden am Samstag sehen, wer spielt“, sagt Schubert. Denn es wäre nicht verwunderlich, wenn erneut Marcel Engelhardt randürfte. Er hat bei seinen beiden Auftritten zumindest nicht weniger überzeugt als Kruse in den Partien zuvor.

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Umgekehrte Vorzeichen gegenüber dem Saisonstart

„Es wird nicht leicht“; sagt Eintracht-Trainer André Schubert schmunzelnd und untertreibt damit gnadenlos. Denn der KSC ist absolut super drauf, hat zuletzt sechs Spiele hintereinander gewonnen und die beiden Spitzenteams Münster sowie Halle mit zusammen 8:0 Toren weggefegt. „Das spricht Bände“, weiß auch Schubert.

Beim Hinspiel zum Saisonauftakt (1:1) waren die Braunschweiger noch eher der Favorit als der Relegations-Verlierer aus Baden. Jetzt sind die Vorzeichen völlig anders. Schubert: „Wir stehen auf der einen Seite der Tabelle und der Gegner auf der anderen Seite.“ Vom angesichts der Lage eigentlich nötigen Sieg auszugehen, wäre vermessen. „Man muss das auch ein bisschen realistisch einschätzen“, betont der Coach.

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