25. Oktober 2019 / 16:33 Uhr

Richtungsweisendes Spiel: Eintracht Braunschweig will in Großaspach raus aus der Krise

Richtungsweisendes Spiel: Eintracht Braunschweig will in Großaspach raus aus der Krise

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Braunschweigs Trainer Christian Flüthmann kämpft mit seiner Mannschaft gegen den Abwärtstrend. 
Braunschweigs Trainer Christian Flüthmann kämpft mit seiner Mannschaft gegen den Abwärtstrend.  © imago images/Hübner
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Für Eintracht Braunschweig entscheidet sich im Spiel am Sonntag (14 Uhr) bei der SG Sonnenhof Großaspach, wohin die Reise in dieser Saison geht. Bleibt der BTSV im Aufstiegsrennen oder muss der Blick nach unten gerichtet werden? Trainer Christian Flüthmann beschäftigt vor der Partie vor allem die Tor-Krise seiner Mannschaft.

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Wohin geht die Reise? Am Sonntag (14 Uhr) steht für Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig ein richtungsweisendes Spiel an. Gibt es bei der SG Sonnenhof Großaspach wieder keinen Dreier, dürfte das Thema Aufstiegsrennen vorerst keines mehr sein.

Alles andere als ein Sieg beim zweitschlechtesten Heimteam der Liga wäre eine herbe Enttäuschung. Schließlich steckt der letztjährige Fast-Absteiger auch in dieser Saison wieder im Abstiegskampf – und hat vor dem Duell gegen Braunschweig sage und schreibe neun Ausfälle zu beklagen. Dazu kommen viele Gegentore und nur wenig selbst erzielte Treffer.

Die Löwen in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel zwischen Eintracht Braunschweig und der SpVgg Unterhaching

<b>Jasmin Fejzic:</b>Hielt sein Team im Spiel – unter anderem den bei den Großchancen von Stroh-Engel (46.) und Schwabl (52.). In der Nachspielzeit Retter gegen Hufnagel. Note: 1. Zur Galerie
Jasmin Fejzic:Hielt sein Team im Spiel – unter anderem den bei den Großchancen von Stroh-Engel (46.) und Schwabl (52.). In der Nachspielzeit Retter gegen Hufnagel. Note: 1. ©
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Die Eintracht trifft das Tor nicht

Wobei das mit den wenigen Toren zuletzt auch auf die Eintracht zutraf. Klingelte es in den ersten sechs Partien der Saison stolze 16-mal in des Gegners Kasten, durften die Blau-Gelben in den sechs Partie danach nur noch viermal jubeln. Die Braunschweiger haben – starker Gegner zuletzt zum Trotz – eine echte Tor-Krise.

Das war auch beim Training ein Thema, berichtet Coach Christian Flüthmann. „Gerade nach der Begegnung gegen Unterhaching haben wir über die Abschlüsse gesprochen, weil das natürlich auch in den Köpfen der Spieler steckt.“ Der richtige Umgang mit der Situation sei immens wichtig. Flüthmann: „Wir wollen nicht, dass die Stürmer vorm Tor den Mut verlieren und den Ball dann lieber noch mal quer spielen. Wir dürften die Leichtigkeit nicht verlieren.“

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Fürstner und Nehrig fehlen weiterhin

Vor allem die Ladehemmung des erfahrenen Nick Proschwitz macht Sorgen, schließlich war er als Knipser geholt worden. Doch auch Martin Kobylanski steht zurzeit bei den Fans stark in der Kritik. Dem Spielmacher, der glänzend in die Saison gestartet war, wird unter anderem eine zu wenig engagierte Körperhaltung vorgeworfen – ähnlich wie seit vielen Jahren auch Weltmeister Mesut Özil.

Fehlen werden wie schon in den vergangenen Wochen die Mittelfeld-Haudegen Stephan Fürstner und Bernd Nehrig. „Der Verlust ist auch charakterlich immens, gerade für jüngere Spieler, die von einem erfahrenen einfach mal ein Schulterklopfen oder Tipps gebrauchen können“, findet Flüthmann. Dazu fehlt Marcel Engelhardt (Bänderriss), der hatte seinen Platz als zweiter Keeper zwischendurch aber ohnehin schon mehrfach Yannik Bangsow überlassen müssen.

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