04. Februar 2019 / 21:10 Uhr

"Ein hartes Stück Arbeit": Schubert und Eintracht Braunschweig feiern zweiten Sieg

"Ein hartes Stück Arbeit": Schubert und Eintracht Braunschweig feiern zweiten Sieg

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Warum so skeptisch? André Schubert feiert den Eintracht Braunschweig den zweiten Sieg am Stück!
Warum so skeptisch? André Schubert feiert den Eintracht Braunschweig den zweiten Sieg am Stück! © imago/Eibner
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Zweites Spiel des Jahres, zweiter Sieg für Eintracht Braunschweig - und plötzlich ist die Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga wieder groß. Dem 2:0 gegen Hansa Rostock hat das Team von André Schubert ein 1:0 beim FSV Zwickau folgen lassen.

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Endlich nicht mehr Letzter: Drittligist Eintracht Braunschweig siegte am Montagabend beim FSV Zwickau mit 1:0 (0:0) und kletterte um einen Rang nach oben. Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hatten sich die Braunschweiger den zweiten Dreier in Folge verdient.

Pfitzner ist rechtzeitig fit

In Zwickau hatte es zwar geschneit, FSV- Fans und -Spieler den Schnee jedoch im Laufe des Tages vom Feld geräumt. Auf dem strahlenden Grün stand für die Braunschweiger etwas überraschend doch Marc Pfitzner, der rechtzeitig wieder fit geworden war. Einzige Änderung bei der Blau-Gelben: Mike Feigenspan stürmte statt Leandro Putaro auf Rechtsaußen.

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Doch im Gegensatz zum dominanten Start beim Sieg gegen Rostock zuletzt kamen die Braunschweiger kaum in die Partie. Fast im gesamten ersten Durchgang war Zwickau in seinem ersten Spiel des Jahres tonangebend, von der Eintracht kam fast nichts.

Der FSV war es auch, der die einzige ernstzunehmende Gelegenheit in Hälfte eins hatte – und was für eine. Nach einer Freistoßflanke von René Lange stand Julius Reinhardt am langen Pfosten völlig frei, setzte den Kopfball aber über das Tor (16.). Das einzig Positive aus blau-gelber Sicht: Die Abwehr stand bis auf in dieser einen Szene sehr solide.

Anhänger fallen negativ auf

Negativ fielen hingegen die mitgereisten Anhänger auf: In der ersten Hälfte musste die Partie mehrere Minuten unterbrochen werden, weil die Braunschweiger unter anderem Dutzende Mandarinen aufs Feld geworfen hatten. Zu Beginn der zweiten Hälfte wieder eine Unterbrechung, weil massenhaft Pyrotechnik gezündet wurde. Eine Strafe für den Verein in fünfstelliger Höhe ist wahrscheinlich.

Das sind die nächste Spiele von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga:

34. Spieltag (22. April 2019, 19 Uhr): KFC Uerdingen 05 - Eintracht Braunschweig Zur Galerie
34. Spieltag (22. April 2019, 19 Uhr): KFC Uerdingen 05 - Eintracht Braunschweig ©
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Besser lief's nach dem Seitenwechsel sportlich. Die jetzt griffigeren Braunschweiger gingen durch Bernd Nehrig in Führung. Der Routinier spitzelte am kurzen Pfosten eine Rechtsflanke von Stephan Fürstner ins Zwickauer Tor (56.). Jetzt war die Eintracht am Drücker. Nach Vorlage von Marcel Bär hätte Philipp Hofmann schon in der 64. Minute alles klar machen können, scheiterte aber aus guter Position mit seinem Schuss am FSV-Keeper.

Fast ein zweites Tor von Nehrig

Zwickau hatte durch einen Schuss von Orrin Gaines, in den sich Benjamin Kessel warf, zwar noch mal eine gute Chance (78.). Insgesamt waren die Braunschweiger aber längst das gefährlichere Team. Nehrigs Distanzschuss etwa konnte der FSV-Torwart gerade noch parieren (81.).

Trotz sieben Minuten Nachspielzeit ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und haben den Rückstand auf Rang 16 binnen in zwei Spielen von acht auf drei Punkte reduziert. „Es war ein hartes Stück Arbeit. Aber der Sieg war verdient, weil wir die klareren Chancen hatten“, bilanzierte Eintracht-Trainer André Schubert. Torschütze Nehrig: „Es war brutal wichtig, noch mal ein Zeichen zu setzen.“

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