22. Februar 2019 / 15:08 Uhr

Rettendes Ufer winkt: Eintracht Braunschweig will gegen Unterhaching nachlegen 

Rettendes Ufer winkt: Eintracht Braunschweig will gegen Unterhaching nachlegen 

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Eintracht Braunschweig will auch am Samstag gegen die SpVgg Unterhaching jubeln. 
Eintracht Braunschweig will auch am Samstag gegen die SpVgg Unterhaching jubeln.  © imago/Herbert Bucco
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Am Samstag will Eintracht Braunschweig gegen die SpVgg Unterhaching die nächsten drei Zähler einfahren. Bei einem Sieg ist sogar der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz möglich. Trainer André Schubert stapelt vor dem Spiel trotzdem tief: "Die sind klarer Favorit - und wir sind Außenseiter." 

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Dranbleiben ist angesagt: Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig will gegen die SpVgg Unterhaching am Samstag (14 Uhr) den nächsten Sieg holen. Dem einstigen Tabellenschlusslicht winkt bei einem optimalen Verlauf des Spieltages sogar der Sprung auf den rettenden Platz 16.

Nur noch drei Zähler Rückstand

Nur noch drei Zähler beträgt der Rückstand, selbst in Sachen Torverhältnis kann die Eintracht inzwischen mithalten. Und in der Rückrunden-Tabelle ist Braunschweig Dritter. Dennoch legt Trainer André Schubert bezüglich der Haching-Partie großen Wert auf folgende Feststellung: „Die sind klarer Favorit – und wir sind Außenseiter.“

Die Gäste kratzen zwar nicht direkt an den Aufstiegsplätzen, haben aber auch noch zwei Spiele mehr als die Konkurrenz zu absolvieren. Im Hinspiel (3:0) demontierten sie die damalige Braunschweiger Elf geradezu. Und mit Stephan Hain hat die SpVgg den Führenden der Drittliga-Torjägerliste in ihren Reihen. Auch die Tordifferenz (plus 19) ist das beste der Liga.

Die Löwen in Noten: Eintracht Braunschweig bei Fortuna Köln:

Jasmin Fejzic: Bekam kaum etwas auf den Kasten. Wenn er geprüft wurde, war er da. So wie bei Pintols Großchance (52.). Beim Gegentor ohne Chance. Note: 2,5. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Bekam kaum etwas auf den Kasten. Wenn er geprüft wurde, war er da. So wie bei Pintols Großchance (52.). Beim Gegentor ohne Chance. Note: 2,5. ©
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"Fußballerisch mit die stärkste Mannschaft der Liga"

„Fußballerisch und was die Torgefahr betrifft, mit die stärkste Mannschaft der Liga“, urteilt Schubert und ergänzt: „Wir müssen schon sehr, sehr, sehr gut verteidigen. So wie wir letzte Woche und davor gegen Wehen Wiesbaden verteidigt haben, wird das so nicht reichen. Da müssen wir in allen Belangen zulegen, da müssen wir deutlich besser verteidigen.“

In den vergangenen drei Spielen legten die Braunschweiger jeweils keine gute erste Halbzeit hin. Man könnte fast denken, es sei Taktik, den Gegner zunächst einzulullen und dann zuzuschlagen. Ist das so, Her Schubert. „Nein, ist es nicht“, entgegnet der Fußballlehrer und nennt einen Grund für die schwachen ersten Halbzeiten: „Die Mannschaft muss immer erst ein bisschen das Gefühl dafür entwickeln, wie wir uns verhalten.“

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"Wünschen uns, dass wir besser reinkommen"

Das mit dem Später-Zuschlagen stimmt aber wohl doch ein bisschen. Denn: „Wenn wir es schaffen, zu Null oder zu Eins spielen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir punkten, sehr groß“, sagt Schubert, weist aber auch darauf hin: „In der Tat wünschen wir uns, dass wir besser reinkommen.“ Und das heißt selbst gegen ein Spitzenteam wie Unterhaching nicht etwa, sich nur einzuigeln und den hinten Laden dicht zu machen. Schubert: „Du kannst ja auch offensiv verteidigen und den Gegner früh attackieren.“

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