09. Oktober 2019 / 16:25 Uhr

Eintracht Braunschweig testet gegen den HSV, um Baustellen zu beseitigen

Eintracht Braunschweig testet gegen den HSV, um Baustellen zu beseitigen

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Christian Flüthmann und seine Eintracht bestreiten gegen den HSV ein Testspiel auf höchstmöglichen Niveau
Christian Flüthmann und seine Eintracht bestreiten gegen den HSV ein Testspiel auf höchstmöglichen Niveau © imago images/Köhn
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Länderspielpause heißt für Eintracht Braunschweig Arbeit. Am Donnerstag ist ein Testspiel gegen den Hamburger SV angesetzt. Dort sollen die Spieler gefordert werden, denn trotz des guten Saisonstarts gibt's noch Baustellen, die beseitigt werden müssen.

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Auch in der Länderspielpause wird gespielt: Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig tritt am Donnerstag (17.30 Uhr) im eigenen Stadion gegen den Hamburger SV an. Das Aufeinandertreffen mit dem HSV bedeutet laut Eintracht-Trainer Christian Flüthmann, „ein Testspiel auf höchstmöglichem Niveau zu bestreiten und gefordert zu werden“.

Einige Baustellen bei Eintracht Braunschweig

Möglicherweise gibt es in der Partie gegen das Zweitliga-Spitzenteam für den einen oder anderen die Möglichkeit, sich in den Vordergrund zu spielen. Denn trotz des starken Saisonstarts (und nach wie vor Platz drei) hat sich bei den Braunschweigern zuletzt gezeigt, dass es durchaus Baustellen gibt. Hier der Check:

Tor: Jasmin Fejzic gehört zu den besten Torhütern der Liga, hinter ihm scheint sich zwischen Marcel Engelhardt und Yannik Bangsow ein ernsthafter Zweikamp zu entwickeln. Baustellen-Faktor: nicht vorhanden.

Abwehr: Die 14 Gegentore nach elf Partien sind okay, teilweise fielen sie aber nach haarsträubenden Fehlern. Besonders kritisch werden von den Fans Steffen Nkansah, Niko Kijewski und teilweise auch Robin Becker gesehen – jedoch mehr aus Gewohnheit als aufgrund von schlechten Leistungen. Der Wechsel Dreier-/Viererkette funktioniert reibungslos. Baustellen-Faktor: gering.

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Mittelfeld: Spielgestalter Martin Kobylanski steckt nach furiosem Start in der Krise, zudem bekam er intern einen auf den Deckel. Das Problem: Außer ihm setzt offensiv kaum einer Akzente, fast alle sind eher Sechser als Achter. Auch Yari Otto spielte zuletzt eher defensiv. Baustellen-Faktor: hoch.

Angriff: Egal ob mit zwei Stürmern oder nur einem – erst 20 Tore nach elf Partien sind nicht gerade viel. Zumal Nick Proschwitz (drei Tore) und Orhan Ademi (zwei) bisher nur selten ihre Vollstrecker-Aufgabe erfüllten. Von den offensiven Außenspielern kommt definitiv zu wenig, gefährlichster Vorbereiter ist nach Kobylanski der rechte Außenverteidiger Benjamin Kessel. Baustellen-Faktor: hoch.

Flüthmann will gegen den HSV gewinnen

„Wir wollen möglichst zu Null spielen und auch das eine oder andere Tor schießen, weil es gerade daran zuletzt haperte“, nennt Flüthmann eine der Erwartungen, die er beim Test gegen den HSV an sein Team hat. Und weiter: „Die Art und Weise ist mir wichtig, wie wir das Spiel annehmen, auch von der Mentalität her.“ Denn: „Die letzten Ergebnisse sind nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Fehlen werden die verletzten Routiniers Stephan Fürstner und Bernd Nehrig sowie Manuel Schwenk (Bronchitis) und Alfons Amade. Der kleine Außenverteidiger tritt fast zeitgleich mit der U20-Nationalmanmnschaft gegen Polen an und reist danach mit dem DFB-Team zu einer weiteren Partie in die Schweiz.

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