17. November 2019 / 18:05 Uhr

Paukenschlag! Eintracht Braunschweig trennt sich von Trainer Christian Flüthmann

Paukenschlag! Eintracht Braunschweig trennt sich von Trainer Christian Flüthmann

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Ist nicht mehr Trainer von Eintracht Braunschweig: Christian Flüthmann. 
Ist nicht mehr Trainer von Eintracht Braunschweig: Christian Flüthmann.  © imago images/Noah Wedel
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Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig hat sich am Sonntag von Cheftrainer Christian Flüthmann getrennt. Damit reagieren die Verantworlichen auf die schlechte Punkteausbeute der vergangenen Wochen. 

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Paukenschlag bei Eintracht Braunschweig: Der zuletzt wenig überzeugende Fußball-Drittligist hat den Trainer rausgeschmissen. Christian Flüthmann wurde nach nicht mal fünf Monaten im Amt am Sonntag beurlaubt. Einen Nachfolger haben die Verantwortlichen offenbar schon in der Hinterhand. Er soll, so Sportdirektor Peter Vollmann, „zeitnah“ bekannt gegeben werden.

Der Entschluss sei „mit reiflicher Überlegung“ und dem nötigen Abstand zum Spiel in Münster (1:1) getroffen worden, heißt es in einer Erklärung des Vereins. Vollmann: „Wir sehen die Risiken, aber auch die Chancen, die hinter so einem bedeutsamen Wechsel stehen.“

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Yannik Bangsow: Weil sich Fejzic beim Aufwärmen verletzt hatte, feierte der 21-jährige Keeper sein Profi-Debüt – und bekam nach 26 Sekunden gleich mal den ersten Schuss aufs Tor. Vor allem in der Anfangsphase zeigte er ein paar Unsicherheiten. In der heißen Schlussphase war er mehrfach gut zur Stelle. Note: 3. ©
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Stress hinter den Kulissen?

Warum es dazu kam? Der Sportdirektor nennt Gründe: „Die Entwicklung der Mannschaft verlief zuletzt nicht wie gewünscht – und wir alle sind nach Abwägung aller Argumente nicht mehr zu der Überzeugung gekommen, dass Christian Flüthmann die Wende mit der Mannschaft schaffen wird.“

Das ist nach einer solch kurzen Trainer-Amtszeit und angesichts dessen, dass die Braunschweiger mit Tuchfühlung nach oben auf Platz fünf stehen, ausgesprochen ungewöhnlich. Offenbar gärte es hinter den Kulissen schon länger.

Flüthmann macht parallel in England seinen Trainerschein – das ist jedoch eher unkompliziert. Wichtiger dürfte sein, dass es Stimmen in der Mannschaft gibt, die Zweifel an den Fähigkeiten des Coaches hatten. Ein klares Konzept war in der Tat eher schwer zu erkennen.

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Schleudersitz für Trainer

Fans und Umfeld sah den mitunter wie ein sogenannter Laptop-Trainer daherkommenden 37-Jährigen zwar durchaus kritisch, gaben ihm aber auch nach den zuletzt eher dürftigen Spielen noch Kredit. Möglicherweise wurde Flüthmann auch zum Verhängnis, dass er Braunschweig eher als Durchgangsstation sah und daraus auch keinen Hehl machte.

Nichtsdestotrotz hat sich die Eintracht nach zehn Jahren Torsten Lieberknecht wieder zum Schleudersitz für Trainer entwickelt. Rund eineinhalb Jahre nach dem Lieberknecht-Aus wird nun bereits der vierte Nachfolger vorgestellt. Das nächste Spiel ist am Samstag gegen Chemnitz.

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