07. April 2019 / 16:22 Uhr

Unglücklich: Braunschweigs Ungeschlagen-Serie reißt gegen Spitzenreiter Osnabrück

Unglücklich: Braunschweigs Ungeschlagen-Serie reißt gegen Spitzenreiter Osnabrück

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Eintracht-Kapitän Stephan Fürstner (li.) im Zweikampf gegen Osnabrücks Anas Ouahim.
Eintracht-Kapitän Stephan Fürstner (li.) im Zweikampf gegen Osnabrücks Anas Ouahim. © imago images / osnapix
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Die Serie ist gerissen: Nach acht Partien ohne Niederlage verlor Eintracht Braunschweig mal wieder ein Spiel. Beim Spitzenreiter VfL Osnabrück gab es ein eher unglückliches 0:1 (0:1). Wenn der nächste Gegner SG Sonnenhof Großaspach am Montag gegen 1860 München gewinnen sollte, rutschen die Braunschweiger wieder auf einen Abstiegsplatz.

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Die auf zwei Positionen veränderten Blau-Gelben hatten gar nicht mal schlecht begonnen, ließen wie zuletzt fast immer hinten nichts zu. Doch Osnabrück nutzte seine erste und lange Zeit einzige Halbchance gleich mal zum 1:0 (23.). Bashkim Ajdini zog aus der Drehung ab, Benjamin Girth hielt den Kopf in die Schussbahn und fälschte den Ball unhaltbar ab. „Da standen wir zu tief“, sagte Trainer André Schubert nach der Partie.

Das Tor fiel in einer Phase, in der die Braunschweiger gerade besser ins Spiel kamen – nach dem Rückstand taten sie sich wieder schwerer. Insgesamt fehlte es auf beiden Seiten an Tempo und klaren Spielzügen. Das lag bei der Eintracht unter anderem daran, dass die Abstände zwischen den Reihen oft zu groß waren.

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Hofmann und Putaro vergeben den Ausgleich

Im zweiten Abschnitt verlagerte sich das Geschehen häufiger in die Hälfte des VfL. Chancen gab es aber bis zur 74. Minute weiterhin weder hüben noch drüben. Dann kam Philipp Hofmann nach einem Osnabrücker Abwehrfehler plötzlich frei vor Torwart Nils Körber zum Schuss, scheiterte aus Nahdistanz aber an diesem.

Auch der eingewechselte Leandro Putaro hatte das 1:1 auf dem Fuß, sein Schlenzer ging jedoch knapp über das Tor (90.). Im Grunde war es lange Zeit ein typisches 0:0-Spiel, wenn nicht Osnabrück schon früh etwas glücklich in Führung gegangen wäre. „Ein Punkt wäre nicht unverdient gewesen“, fand auch Schubert.

Als nächstes geht es am Samstag zu Hause gegen den direkten Konkurrenten Großaspach. „Ein Sechs-Punkte-Spiel“, findet der dann gelbgesperrt fehlende Kapitän Stephan Fürstner und ergänzt: „Da müssen wir alles rausknallen.“

Das sind die nächsten Spiele von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga:

37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  Zur Galerie
37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  ©
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