11. Mai 2019 / 15:41 Uhr

Eintracht Braunschweig verliert in Halle und verlegt Entscheidung auf den letzten Spieltag

Eintracht Braunschweig verliert in Halle und verlegt Entscheidung auf den letzten Spieltag

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Eintracht Braunschweig verliert in Halle.
Eintracht Braunschweig verliert in Halle. © imago images/Eibner
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Es bleibt spannend im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga. Eintracht Braunschweig verliert in Halle knapp mit 0:1. Nur noch zwei Punkte sind es bis zum ersten Abstiegsplatz.

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Also doch ein Endspiel: Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig verlor mit 0:1 (0:1) beim Halleschen FC und kann am nächsten Samstag immer noch absteigen. In der Partie gegen Energie Cottbus würde aufgrund des Torverhältnisses ein Remis reichen. Bei einer Niederlage wäre Braunschweig auf Schützenhilfe angewiesen.

Die Braunschweiger hatten zwar mit Erfolgself von Aalen begonnen, die wurde aber schon nach 20 Minuten gesprengt: Robin Becker musste verletzt raus, für ihn kam als rechter Innenverteidiger Felix Burmeister.

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Unnötiger Elfmeter

Und der war es auch, der zehn Minuten später ohne Not einen Elfer verursachte, für das Foul an Marvin Ajani an der rechten Strafraumkante gab es Strafstoß. Bentley Baxter Bahn verwandelte zum 1:0 für Halle (30.). Zuvor hatte es nahezu gar keine Strafraumszenen gegeben, der HFC war aber leicht überlegen gewesen.

Als hätten sie diesen Weckruf gebraucht, waren die Blau-Gelben nach dem Rückstand aktiver, Philipp Hofmann hatte nach einer der zahlreichen Ecken sogar das 1:1 auf dem Kopf, setzte den Ball aber aus vier Metern über das Gehäuse (43.).

In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer dann eine völlig veränderte Braunschweiger Elf, die auf einmal um jeden Ball kämpfte und ein hohes Tempo ging. Der Lohn waren jedoch nur zwei gute Schusschancen von Marcel Bär (63., 64.).

Noten für die Löwen: So waren die Spieler von Eintracht Braunschweig in Halle in Form:

Jasmin Fejzic: Bekam lange Zeit so gut wie gar nichts auf seinen Kasten, beim Elfer ohne Chance. Auch in der Schlussphase souverän. Note: 2. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Bekam lange Zeit so gut wie gar nichts auf seinen Kasten, beim Elfer ohne Chance. Auch in der Schlussphase souverän. Note: 2. ©
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Fejzic hält gut

Die Partie nahm richtig Fahrt auf, auch mit vier nun Stürmern schafften es die Blau-Gelben allerdings nicht mehr, in Abschlusssituationen zu kommen. Im Gegenteil: Sie hatte sogar Glück, dass Torwart Jasmin Fejzic bei der Riesen-Doppelchance von Pascal Sohm und Ajani die Vorentscheidung verhinderte (82.). Es blieb am Ende bei der eher unglücklichen Niederlage.

„Wir haben an sich gut gestanden, aber einen individuellen Fehler gemacht“, analysierte Eintracht-Trainer André Schubert und ergänzte: „In der zweiten Hälfte waren wir über weite Strecken die bessere Mannschaft, belohnen uns aber nicht.“ Deshalb folgt nun ein echtes Finale gegen Cottbus. „Ein Spiel auf Messers Schneide“, ahnt Kapitän Stephan Fürstner.

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