21. Februar 2019 / 21:05 Uhr

Choreo-Ärger vor Sieg gegen Donezk: Eintracht-Boss kritisiert Polizeieinsatz

Choreo-Ärger vor Sieg gegen Donezk: Eintracht-Boss kritisiert Polizeieinsatz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die gesammelten Choreo-Werke der Frankfurter Fans liegen am Boden - Klub-Vorstand Axel Hellmann kritisierte den vorangehenden Polizeieinsatz.
Die gesammelten Choreo-Werke der Frankfurter Fans liegen am Boden - Klub-Vorstand Axel Hellmann kritisierte den vorangehenden Polizeieinsatz. © imago/Jan Huebner
Anzeige

Die abgesagte Choreografie vor dem Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Schachtjor Donezk sorgte für viele Diskussionen. Die Klub-Führung hat den Polizeieinsatz kritisiert. Es habe keinen Anlass für die drastischen Maßnahmen gegeben.

Anzeige

Die Vereinsführung von Eintracht Frankfurt hat massive Polizeikontrollen und Durchsuchungen im Stadion des hessischen Fußball-Bundesligisten vor dem Europa-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk (4:1) scharf kritisiert. Die Maßnahmen der Beamten seien ausschließlich auf Grundlage einer im Netz verbreiteten Videobotschaft von Eintracht-Präsident Peter Fischer veranlasst worden und hätten keine Funde von Pyrotechnik erbracht, erklärte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann am Donnerstagabend kurz vor dem Anpfiff der Partie. „Auch die Personenkontrollen haben nichts ergeben“, sagte Hellmann.

Eindrucksvoll: So feiert Eintracht Frankfurt seine Pokalsieger

So feiert Eintracht Frankfurt seine Pokalsieger Zur Galerie
So feiert Eintracht Frankfurt seine Pokalsieger ©

Fischer-Video sorgte für Polizeieinsatz

Fischer hatte in dem Video erklärt, bei dem Spiel müsse das Stadion brennen. „Das bezog sich auf das Sportliche und die Stimmung und war keinesfalls ein Aufruf zu Gewalt“, sagte Hellmann und fügte hinzu: „Die Kernfrage lautet: Ist ein Video eines emotionalen Präsidenten ein ausreichender Anlass, um eine Gefahrenabwehr heraufzubeschwören.“

Durch den nach Ansicht des Vereins völlig überzogenen Einsatz der Sicherheitskräfte sei es den Fans nicht möglich gewesen, die 72 Stunden lang vorbereitete Choreographie zu 100 Prozent vorzubereiten. Deshalb hätten sich die Anhänger dazu entschieden, die Choreographie vor dem Spiel komplett abzubauen.

Mehr zum Eintracht-Sieg gegen Donezk

Auch im Netz sorgte die abgesagte Chorep der Eintracht-Anhänger für ordentlich Gesprächsstoff. Auch in den sozialen Netzwerken herrscht die Meinung: der Einsatz der Polizei sei im erfolgten Maße nicht notwendig gewesen.

Der SPORTBUZZER hat einige Netzreaktionen zum Choreo-Ärger gesammelt: