24. Juni 2019 / 15:30 Uhr

Eintracht Falkensee macht erstmaligen Aufstieg in die Landesklasse perfekt

Eintracht Falkensee macht erstmaligen Aufstieg in die Landesklasse perfekt

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Viel Grund zum Jubeln hatten die Kicker von Eintracht Falkensee, denen der Aufstieg in die Landesklasse gelang.
Viel Grund zum Jubeln hatten die Kicker von Eintracht Falkensee, denen der Aufstieg in die Landesklasse gelang. © Verein
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Kreisoberliga Havelland: Der 30. Spieltag in der Zusammenfassung.

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Alemania Fohrde – Eintracht Falkensee 1:3 (1:2). Tore: 1:0 Jahn (21.), 1:1 Jeschke (26.), 1:2 Obler (32.), 1:3 Fritsch (84.). Gelb-Rot: Weser (86./Fohrde). Zuschauer: 70. Die körperlich präsenten Fohrder sorgten dafür, dass es recht kampfbetont zuging. Eintracht-Torjäger Jan Kibbieß nahmen die Gastgeber mit einer Manndeckung aus dem Spiel. Als Fohrde durch Marco Jahn mit 1:0 in Führung ging, schien eine Überraschung in der Luft zu liegen. Doch der Spitzenreiter antwortete schnell. Nach einem Freistoß und einer Ecke drehten Patrick Jeschke und Mario Obler noch in der ersten Hälfte das Ergebnis. Nach dem Wechsel blieb die Partie offen. Erst kurz vor Schluss machte der eingewechselte Fabian Fritsch nach einer schönen Kombination mit dem 3:1 alles klar für die Falkenseer, die nach Abpfiff mit der Meister- und Aufstiegsfeier beginnen konnten.

Blau-Gelb Falkensee – Stahl Brandenburg II 7:0 (4:0). Tore: 1:0 Kostian (2.), 2:0 Yavuz Cakmak (19.), 3:0 Baur (30.) 4:0 L. Schmidt (44.), 5:0 Baur (69.), 6:0 Kostian (82.), 7:0 Klenner (87.). Zuschauer: 50. Die auf Platz zwei liegenden Gastgeber wurden ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und wahrten ihre Titel- und Aufstiegschance. Letztlich nutzte es nichts, weil Ortsrivale Eintracht Falkensee sich in Fohrde durchsetzte. Die Blau-Gelben gingen gegen die Stahl-Reserve schon in der 2. Minute durch Simon Kostian in Führung. Von da an lief das letzte Saisonspiel so, wie es sich Trainer Thomas Achterberg vorgestellt hatte. Bis zum Schluss gab die Blau-Gelb-Elf Vollgas und schraubte das Ergebnis bis auf 7:0 in die Höhe. „Mit 95 Treffern haben wir den Torrekord in der Kreisoberliga geknackt und das in nur 28 Spielen“, sagte der Falkenseer Trainer Thomas Achterberg.

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SV Dallgow 47 – Juventas Crew Alpha 6:1 (1:1). Tore: 0:1 Trebes (28.), 1:1 Pinkert (45.), 2:1 Archut (52.), 3:1, 4:1 Pinkert (56., 60.), 5:1 Dessel (81., Foulstrafstoß), 6:1 Pinkert (90.). Gelb-Rot: Bartels (79./Juventas Crew Alpha). Zuschauer: 107. Die Gäste, die sich am Spieltag zuvor den Klassenerhalt gesichert hatten, spielten eine ganz starke erste Halbzeit. „Bis zur 44. Minute“, wie ihr Trainer Ralf Baierl sagte. Nicht unverdient erzielte die Juventas-Crew das 1:0 und hätte sogar höher führen können. Dann aber pennte die Hintermannschaft der Gäste bei einem Freistoß und es stand 1:1. „In der zweiten Halbzeit kann man nicht mehr falsch machen als wir es gemacht haben. Wenn unser Keeper nicht so gut gehalten hätte, wäre es ein Katastrophenergebnis geworden“, so Baierl.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © SPORTBUZZER-Grafik

Eintracht Friesack – SG Saarmund 3:3 (2:1). Tore: 1:0 Stolle (16.), 2:0 Muth (30.), 2:1 Hoth (34.), 2:2 Schulz (80.), 3:2 Habib (81.), 3:3 Grigull (85.). Zuschauer: 35. Beide Teams, für die es um Nichts mehr ging, lieferten sich ein munteres Spielchen. Die Gäste aus Saarmund hatten die größeren Spielanteile, aber Friesack konterte zweimal erfolgreich zur 2:0-Führung. Die Gäste kamen aber noch vor der Pause zum Anschluss. Nach dem Wechsel ging das muntere Toreschießen weiter, weil bei der großen Hitze auf beiden Seiten die Konzentration nachließ. Am Ende war es eine gerechte Punkteteilung.

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Germania 90 Berge – SV Ruhlsdorf 10:0 (2:0). Tore: 1:0 Lösch (35.), 2:0 Krusemark (45.), 3:0 Lenz (53.), 4:0 Lösch (55.), 5:0 Yunus Cakmak (67.), 6:0 Lösch (72.), 7:0 Yunus Cakmak (77.), 8:0 Zyto (78.), 9:0, 10:0 Yunus Cakmak (89., 90.). Zuschauer: 65. So richtige Gegenwehr leisteten die als Absteiger schon länger feststehenden Ruhlsdorfer am letzten Spieltag in Berge nicht mehr. „Dass das Ergebnis nicht noch höher ausgefallen ist, lag an uns. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir Großchancen massenweise vergeben“, sagte Berges Trainer Daniel Kuhnt. Am Ende wurde es dann doch zweistellig, auch weil der Gästetorwart bei einigen Toren kräftig mithalf.

Blau-Weiß Beelitz – Empor Schenkenberg 2:3 (1:2). Tore: 0:1 Rebesky (13., Foulstrafstoß), 1:1 Schrader (22.), 1:2 Mahnke (29.), 1:3 Säger (50.), 2:3 Fuhrmann (71., Foulstrafstoß). Zuschauer: 51. Schenkenberg trat mit einer Rumpfelf an, war in den ersten 45 Minuten aber klar spielbestimmend. Nur an der Chancenverwertung haperte es (vier Aluminumtreffer). Die Beelitzer kamen mit ihrer einzigen Torchance in Hälfte eins zum Ausgleich. Nach der Pause erhöhten die Gäste zwar auf 3:1, aber Beelitz kam per Elfmeter, der aus Schenkenberger Sicht strittig war, zum Anschluss. Danach hatten die Gastgeber ihre beste Phase in dem Spiel, aber es blieb beim 3:2 für Schenkenberg.

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