08. April 2019 / 17:20 Uhr

Eintracht Falkensee patzt und muss wochenlang auf Jan Kibbieß verzichten

Eintracht Falkensee patzt und muss wochenlang auf Jan Kibbieß verzichten

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Dominic Simon (l.) geht mit Körpereinsatz gegen Falkensee-Kicker Jan Kibbieß in den Zweikampf.
Erzielte in dieser Kreisoberliga-Saison bereits 20 Treffer: Eintracht-Angreifer Jan Kibbieß (r.). © Benjamin Feller/Archivbild
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Kreisoberliga Havelland: Der 22. Spieltag in der Zusammenfassung.

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SV Dallgow – Eintracht Friesack 3:0 (1:0). Tore: 1:0 Niklas Mannel (5.), 2:0 Justin Hennefuß (61.), 3:0 Fabian Goretzki (87.). Zuschauer: 84. Mit dem klaren Sieg im Lokalduell eroberte der SV Dallgow die Tabellenführung zurück. Die Heimmannschaft profitierte schon früh von der Friesacker Passivität. Niklas Mannel konnte bereits nach fünf Minuten unbedrängt zur knappen 1:0-Pausenführung einköpfen. Als Justin Hennefuß nach einer Stunde den Friesacker Geleitschutz mit einem satten Schuss aus 18 Metern zum 2:0 dankend annahm, war die Vorentscheidung frühzeitig gefallen.

Eintracht Falkensee – SG Saarmund 2:2 (1:2) Tore: 0:1 Edwin Dresler (10.), 0:2 Florian Grigull (11.), 1:2 Fabian Fritsch (23.), 2:2 Yannick Ndo (76.). Zuschauer: 45. „Wir konnten die Ausfälle mehrerer Stammkräfte nicht kompensieren und müssen am Ende zufrieden sein, dass wir noch einen Punkt geholt haben. Das Remis geht aus meiner Sicht in Ordnung“, so Eintracht-Trainer René Hübner, der in den nächsten Wochen auf Torjäger Jan Kibbieß (Mittelfußbruch) verzichten muss.

Alemania Fohrde – Blau-Gelb Falkensee 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Christian Henemann (82.). Gelb-Rote Karte: David Buchalik (Blau-Gelb Falkensee, 56.). Zuschauer: 75. Blau-Gelb-Coach Thomas Achterberg sah eine „schwache Leistung“ seines Teams, das sich erst nach dem Platzverweis für David Buchalik steigerte. Das Tor des Tages gelang Christian Henemann im Anschluss an eine Ecke per Kopf.

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SV Ruhlsdorf – Empor Schenkenberg 2:3 (0:2). Tore: 0:1 Chris Mahnke (9.), 0:2 Martin Rebesky (36.), 1:2 Christian Mehlhose (63., Strafstoßtor), 1:3 Erik Preissler (69.), 2:3 Jan Friedrich (70.). Zuschauer: 52. Die Szene des Tages ereignete sich nach rund 70 Minuten. Nach einem vermeintlichen Foul an Schenkenbergs Martin Rebesky wollte SVR-Keeper Toni Ölke den Ball fairerweise ins Aus spielen. Bei diesem Versuch kam das Leder aber zum kurz zuvor eingewechselten Empor-Kicker Erik Preissler, der zum 3:1 einschob. „Danach gab es große Proteste der Ruhlsdorfer“, berichtet Schenkenbergs Mannschaftsleiter Mario Mieland. „Unsere Spieler haben sich daraufhin dazu entschieden, einen Ruhlsdorfer Spieler vom Anstoß weg ohne Bedrängnis durchlaufen und das 2:3 erzielen zu lassen. „Für diese Geste haben uns die Ruhlsdorfer Fans nach der Partie noch eine Kiste Bier in die Kabine gestellt“ so Mieland.

Germania Berge – RSV Eintracht 1949 II 2:2 (1:0). Tore: 1:0 Philipp Mudlagk (2.), 1:1 Patryk Manczyk (55. Strafstoßtor), 1:2 Maximilian Wöhrmann (71., Eigentor), 2:2 Florian Krusemark (82.). Zuschauer: 75. „Der RSV hätte den Sieg verdient gehabt“, gab Germania-Trainer Daniel Kuhnt nach der „schlechtesten Saisonleistung“ seines Teams zu. „Wir haben alles vermissen lassen was man braucht, um ein Fußballspiel zu gewinnen. Die Gäste hatten deutlich mehr Ballbesitz und haben das hier richtig gut gemacht. Kurz vor Ende haben wir zudem noch Glück, dass wir den Ball nach einem Lattentreffer vor der Linie klären konnte“, so Kuhnt.

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Die Mannschaft des Tages der Kreisoberliga Havelland. © SPORTBUZZER-Grafik
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Juventas Crew Alpha – SV Roskow 0:0. Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 72. „Fußballerisch haben wir das gut gemacht“, sagte Juventas-Coach Ralf Baierl nach der Nullnummer. „Ich kann mich an kein Spiel erinnern, das wir so dominiert haben. Deshalb fühlt sich das für mich wie eine Niederlage an“, sagte Baierl. Glück hatte sein Team kurz vor dem Ende der Partie, als ein Roskower Spieler nach einer Ecke zum Kopfball kam und nur die Latte traf.

Fortuna Babelsberg II – Blau-Weiß Beelitz 5:0 (3:0). Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Paul Görner (15., 33., 37.), 4:0, 5:0 Miralem Hadzic (69., 74.). Zuschauer: 35. Die Gastgeber feierten den ersten Sieg der Rückrunde, der aus Sicht von Fortuna-Trainer Maik Troschinski „mehr als verdient“ war. Die erste Großchance der Partie vergab allerdings der Gast aus der Spargelstadt. „Da hatten wir dieses Mal das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite“, so Troschinski. Dann lief Babelsbergs Angreifer Paul Görner zu großer Form und auf erzielte binnen 22 Minuten einen Hattrick. Das schönste Tor war dabei das 3:0, das er per Hacke erzielte. In der Defensive der Gastgeber wusste David Karaschewitz, Trainer der Landesliga-Mannschaft des Vereins, zu überzeugen.

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