03. Juni 2019 / 13:40 Uhr

Eintracht Falkensee strauchelt bei Germania Berge (mit Galerie)

Eintracht Falkensee strauchelt bei Germania Berge (mit Galerie)

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Kicker von Spitzenreiter Eintracht Falkensee (blaue Trikots) kamen am 28. Spieltag der Kreisoberliga bei Germania Berge nicht über ein 1:1 hinaus.
Die Kicker von Spitzenreiter Eintracht Falkensee (blaue Trikots) kamen am 28. Spieltag der Kreisoberliga bei Germania Berge nicht über ein 1:1 hinaus. © © Tanja M. Marotzke
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Kreisoberliga Havelland: Der 28. Spieltag in der Zusammenfassung.

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Germania Berge – Eintracht Falkensee 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Jan Kibbieß (40.), 1:1 Marvin Zeller (55.). Zuschauer: 45. Spitzenreiter Eintracht Falkensee kam in Berge über eine Punkteteilung nicht hinaus. „Das war unser Ziel. Wir haben in der Defensive gut gestanden und nur wenig zugelassen. Falkensee ist dagegen nicht allzu viel eingefallen. Am Ende hätten wir das Spiel auch gewinnen können“, sagte Berges Trainer Daniel Kuhnt. Die Gastgeber legten ihr Hauptaugenmerk von Beginn auf eine sichere Defensive. Durch einen krassen Torwartfehler ging der Favorit durch Torjäger Jan Kibbieß aber kurz vor der Pause in Führung. Der Ausgleich der Berger in der 55. Minute war dann verdient. Danach waren die Gastgeber dem Dreier sogar näher als der Spitzenreiter, der nun nur noch einen Punkt Vorsprung hat.

In Bildern: Germania 90 Berge und Eintracht Falkensee trennen sich 1:1.

Nach Treffern von Jan Kibbieß (40., Falkensee) und Marvin Zeller (55., Berge) trennen sich Germania 90 Berge (schwarze Trikots) und Eintracht Falkensee mit 1:1. Zur Galerie
Nach Treffern von Jan Kibbieß (40., Falkensee) und Marvin Zeller (55., Berge) trennen sich Germania 90 Berge (schwarze Trikots) und Eintracht Falkensee mit 1:1. © Tanja M. Marotzke
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Blau-Gelb Falkensee – SV Roskow 2:1 (0:0). Tore: 1:0 Lukas Schmidt (50.), 1:1 Robin Zeuch (51.), 2:1 Benjamin Baur (75.). Zuschauer: 38. Für Blau-Gelb-Trainer Thomas Achterberg war es am Ende am wichtigsten, die Punkte zu Hause behalten zu haben. „Roskow liegt uns ja nicht so. Der Gegner hat sehr passiv gespielt, dazu kam die Hitze“, sagte der Falkenseer Coach. Nach torloser erster Halbzeit gingen die Gastgeber durch Lukas Schmidt zwar in Führung, kassierten aber schon im Gegenzug den Ausgleich. Torjäger Benjamin Baur wurde erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt, weil er bei der Anfahrt aus Berlin im Stau stand und zu spät zum Spiel kam. Er machte eine Viertelstunde vor Schluss den Sieg für sein Team perfekt, der aufgrund der Spielanteile auch verdient war.

Die Mannschaft des Tages der Kreisoberliga Havelland.
Die Mannschaft des Tages der Kreisoberliga Havelland. © SPORTBUZZER Montage

Fortuna Babelsberg II – SV Dallgow 6:0 (3:0). Tore: 1:0 Paul Görner (13.), 2:0 Robert Leiche (15.), 3:0 Paul Görner (40.), 4:0 Tony Zimmermann (59.), 5:0 Nico Sommerlatte (83.), 6:0 Tony Zimmermann (88.). Zuschauer: 75. Für beide Teams ging es um sehr viel. Es wurde aber der Tag der gastgebenden Babelsberger. Ein Doppelschlag durch Paul Görner (13.) und Robert Leiche (15.) brachte die Fortuna-Reserve auf die Siegerstraße. Die Dallgower fanden an diesem Tag nie zu ihrem gefährlichen Angriffsspiel. So bauten die Gastgeber ihre Führung noch in der ersten Hälfte aus und auch nach dem Wechsel änderte sich am Spielverlauf nichts. Den Babelsbergern gelang fast alles und sie erhöhten noch auf ein halbes Dutzend Tore. Sie machten damit vorzeitig den Klassenerhalt perfekt, während Dallgow seine letzte Meisterschaftschance vergab. „Das war für uns ein absolut gebrauchter Tag. Bei uns war wohl noch das verlorene Pokalfinale in den Köpfen“, sagte Uwe Timmel von der Dallgower Abteilungsleitung nach der vierten Pflichtspielniederlage in Folge.

SV Ruhlsdorf – Juventas Crew Alpha 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Tobias Sange (64.). Zuschauer: 42. Der Sieg kam für das Schlusslicht aus Ruhlsdorf zu spät, denn nach dem Heimsieg von Fortuna Babelsberg II steht der Abstieg endgültig fest. Gegen Juventas, das auch noch nicht ganz sicher ist, war es in Hälfte eins ein chancenarmes Spiel auf beiden Seiten. In der 63. Minute nahmen die Gastgeber einen dreifachen Spielerwechsel vor. Von da an machte Ruhlsdorf Druck und nur eine Minute danach erzielte der hereingekommene Tobias Sange den Treffer des Tages für die Gastgeber. „Danach haben wir es verpasst, das 2:0 zu machen. Und am Ende hatten wir dann auch etwas Glück. Unser Ziel ist es nun, nicht Letzter zu werden“, sagte Ruhlsdorfs Trainer Heiko Richter.

In Bildern: Der SV Ruhlsdorf gewinnt das Kellerduell gegen Juventas Crew Alpha mit 1:0.

Der SV Ruhlsdorf (weiße Trikots) gewinnt das Kellerduell gegen Juventas Crew Alpha am 28. Spieltag der Kreisoberliga mit 1:0. Den goldenen Treffer vor 42 Zuschauern erzielte Tobias Sange in der 64. Minute. Zur Galerie
Der SV Ruhlsdorf (weiße Trikots) gewinnt das Kellerduell gegen Juventas Crew Alpha am 28. Spieltag der Kreisoberliga mit 1:0. Den goldenen Treffer vor 42 Zuschauern erzielte Tobias Sange in der 64. Minute. © Benjamin Feller

SV Alemania Fohrde – FC Stahl Brandenburg II 5:1 (1:1). Tore: 1:0 Maik Möhring (31.), 1:1 Christian Sommerlatte (45.), 2:1, 3:1 Maik Möhring (48., 55.), 4:1 Friedrich Kroop (78.), 5:1 Sascha Weser (87.). Zuschauer: 55. Die Fohrder gingen als Favorit in das Derby, begannen bei großer Hitze aber eher zurückhaltend. So gehörten die ersten gefährlichen Angriffe den Gästen. Nach einer halben Stunde erzielte Maik Möhring das 1:0 für die Alemania-Elf, aber fast mit dem Pausenpfiff fiel der Ausgleich. In Hälfte zwei spielte Fohrde auf Sieg. Gleich der erste Angriff führte zum 2:1 und nur wenig später war es erneut Möhring, der die Gastgeber mit seinem dritten Treffer endgültig auf die Siegerstraße brachte. In der Folge erhöhte Fohrde sogar noch bis auf den 5:1-Endstand.

Eintracht Friesack – Empor Schenkenberg 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Felix Wohlgethan (45.), 1:1 Martin Rebesky (53.), 2:1 Sharo Aziz Habib (88.). Zuschauer: 39. Der frischgebackene Kreispokalsieger aus Schenkenberg, mit der besseren Spielanlage ausgestattet, kombinierte sich immer wieder sehenswert bis vor den Friesacker Strafraum. Es fehlte den Gästen allerdings der zwingende Torabschluss. Die Gastgeber agierten dagegen mit schnellen Gegenangriffen wesentlich zielstrebiger und erzielten nach dem Auslassen einiger guter Chancen kurz vor der Pause die Führung durch Felix Wohlgethan. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild kaum. Schenkenberg kam aber mit einem direkt verwandelten Freistoß zum Ausgleich. Kurz vor Schluss erzielte dann der gerade eingewechselte Sharo Aziz Habib mit schöner Einzelleistung dem umjubelten Siegtreffer für Friesack.

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