13. Mai 2019 / 15:26 Uhr

Eintracht Falkensee zurück an der Spitze (mit Galerie)

Eintracht Falkensee zurück an der Spitze (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Eintracht-Keeper Kevin Konrad.
Eintracht-Keeper Kevin Konrad. © Benjamin Feller
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Kreisoberliga Havelland: Der 26. Spieltag in der Zusammenfassung.

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Juventas Crew Alpha – Eintracht Falkensee 1:4 (1:1). Tore: 0:1 Yannick Ndo (29.), 1:1 Stefan Roggenbuck (41.), 1:2 Patrick Jeschke (66.), 1:3 Cobey Degen (87.), 1:4 Tony Beyer (90.+2). Zuschauer: 35. „Am Ende haben wir von den Eintracht-Trainern viele Komplimente bekommen, von denen wir uns aber auch nichts kaufen können“, ärgerte sich Alpha-Coach Ralf Baierl nach der unnötigen Niederlage gegen den neuen Spitzenreiter. Die Gäste gingen – aus abseitsverdächtiger Position – mit ihrem ersten Abschluss der Partie in Führung. Für die spielbestimmenden Hausherren, die mehrmals am Aluminium oder dem guten Eintracht-Keeper Kevin Konrad scheiterten, traf der stark aufspielende Stefan Roggenbuck zum mehr als verdienten Ausgleich.

In der Halbzeitpause musste Alpha-Stürmer Marten Strehl dann mit einer Fußverletzung ausgewechselt werden und mit ansehen, wie seine Teamkollegen auch in Durchgang zwei beste Möglichkeiten ungenutzt ließen. „Ich kann den Jungs kaum einen Vorwurf machen, spielerisch haben sie das super gemacht. Aber wir machen in der Defensive zur Zeit immer einen Fehler zu viel“, so Baierl, dessen Team mit den anstehenden Duellen gegen Blau-Weiß Beelitz, Germania 90 Berge und dem SV Ruhlsdorf im Kampf um den Klassenerhalt vor den Wochen der Wahrheit steht.

In Fotos: Eintracht Falkensee gewinnt mit 4:1 gegen Juventas Crew Alpha.

Eintracht Falkensee (blaue Trikots) gewinnt am 26. Spieltag der Kreisoberliga mit 4:1 gegen Juventas Crew Alpha. Zur Galerie
Eintracht Falkensee (blaue Trikots) gewinnt am 26. Spieltag der Kreisoberliga mit 4:1 gegen Juventas Crew Alpha. © Benjamin Feller
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SV Dallgow – SG Saarmund 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Edwin Dressler (83.). Zuschauer: 40. Uwe Timmel aus der Dallgower Abteilungsleitung sprach von einem glücklichen Gästesieg. „Saarmund hat das aber auch clever verteidigt und wir waren dieses Mal einfach nicht konsequent genug.“ SGS-Trainer Christian Feller befand: „Die erste Halbzeit hat sich fast komplett bei uns in der Hälfte abgespielt. Klare Torchancen konnte sich Dallgow aber nicht rausarbeiten.“ Nach dem Seitenwechsel habe der Druck der Gastgeber zugenommen. Dank eines starken Kay Mosers zwischen den Pfosten und des nötigen Quäntchen Glücks hielten die Saarmunder aber die Null und erzielten bei einem ihrer wenigen Angriffe durch Angreifer Edwin Dresler nach 83 Minuten das einzige Tor des Tages.

Blau-Gelb Falkensee – RSV Eintracht II (4:3 (3:0). Tore: 1:0, 2:0 David Buchalik (7., 10.), 3:0, 4:0 Benjamin Baur (20., 55.), 4:1 Philipp Wallmeier (59.), 4:2 Jan Luca Festini (78.), 4:3 Nils Schönfuß (90.+1). Zuschauer: 30. „Wir sind richtig gut in die Partie gekommen und haben das bis zum 4:0 super gemacht“, freute sich Blau-Gelb-Coach Thomas Achterberg über die starke erste Stunde seiner Mannschaft, die dann aber noch drei Gegentore hinnehmen musste. „Das nehme ich mit Blick auf die Auswechslungen und taktischen Veränderungen aber auch auf meine Kappe.“ Nach diesem Erfolg liegt die Mannschaft aus der Gartenstadt weiter auf Tabellenplatz drei und darf sich bei drei Zählern Rückstand auf Ligaprimus Eintracht Falkensee weiter berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen.

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Die aktuelle Mannschaft des Tages der Kreisoberliga Havelland. © SPORTBUZZER-Grafik

Fortuna Babelsberg II – Empor Schenkenberg 0:3 (0:0). Tore: 0:1 Randy Regber (46.), 0:2 Florian Strehlau (64.), 0:3 Regber (90.). Zuschauer: 50. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, mit leichten Vorteilen für die Fortuna-Reserve, gingen die Gäste mit dem ersten Angriff in Durchgang zwei durch Routinier Randy Regber in Führung. „Danach hat Schenkenberg die Sache ruhig und abgeklärt runtergespielt“, erkannte Fortuna-Coach Maik Troschinski an.

„Ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, die das trotz der großen personellen Probleme souverän zu Ende gespielt hat“, freute sich Empor-Mannschaftsleiter Mario Mieland, für dessen Team Florian Strehlau und erneut Regber die weiteren Treffer zum Auswärtssieg beisteuerten. Verzichten musste Empor unter anderem auf den verletzten Stammkeeper Nico Breuer, der laut Mieland vom jungen Jan Liebner zwischen den Pfosten aber stark vertreten wurde.

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Germania Berge – Stahl Brandenburg II 2:3 (2:2). Tore: 1:0, 2:0 Kevin Lösch (11., 20.), 2:1, 2:2 Marco Leffs (30., 32.), 2:3 Markus Pudewell (68.). Zuschauer: 34. Die Gastgeber gingen durch einen Doppelpack von Kevin Lösch (11., 20.) schnell mit 2:0 in Führung, mussten durch Stahl-Routinier Marco Leffs (30., 32.) aber ebenso schnell den Ausgleich hinnehmen. „Die Tore macht er überragend. Ansonsten hat Stahl im Spiel gefühlt zweieinhalb Mal aufs Tor geschossen. Was wir hingegen vor dem gegnerischen Kasten abgezogen haben, war mal wieder ein Vollkatastrophe“, ärgerte sich Germania-Coach Daniel Kuhnt.

„Mit dem zweiten Sieg in Serie konnten wir uns im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft verschaffen. Ich kann meiner Mannschaft, die hier kämpferisch alles reingehauen hat, nur ein großes Kompliment machen“, erläuterte Stahls Spielertrainer Nico Wilhelm, dessen Team jetzt vier Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz rangiert.

Eintracht Friesack – Blau-Weiß Beelitz 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Maik Schrader (44.), 1:1 Dennis Muth (71.). Zuschauer: 50. Nach einer schwungvollen Anfangsphase mit einer Reihe von Ecken für die Gäste übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Kommando. Gegen diszipliniert verteidigende und auf Konter setzende Beelitzer stand die Eintracht hinten weitestgehend sicher, agierte jedoch das ganze Spiel über in der Offensive nicht zwingend genug. Etwas überraschend gingen die Gäste, nach einem katastrophalen Querpass in der Friesacker Hintermannschaft, kurz vor dem Halbzeitpfiff durch einen Treffer von Angreifer Maik Schrader – nach starker Vorarbeit von Rückkehrer Jamal Aldin Al Mohammed – in Führung.

In Durchgang zwei war Eintracht Friesack noch mehr um den Ausgleich bemüht, schaffte es aber nicht, die Blau-Weißen häufiger in echte Bedrängnis zu bringen. Lediglich ein Schuss von Nils Thiemann, welchen Dennis Muth letztlich über die Linie drückte, fand seinen Weg ins Gästetor und brachte letztlich die Punkteteilung. „Vor dem Spiel hätte ich das Remis unterschrieben“, befand Blau-Weiß-Coach André Kather. „Im Nachhinein war mehr drin, weil wir nach der Führung auf 2:0 erhöhen müssen.“ Vor dem Ausgleich habe aus Beelitzer Sicht zudem nach einem hohen Ball ein Foulspiel an Keeper Kevin Bolz vorgelegen.

SV Alemania Fohrde – SV Roskow 1:1 (0:0). Tore: 0:1 Lucas Büttner (48.), 1:1 Philipp Mangelsdorf (55.). Zuschauer: 55. Die Hausherren erwischten den besseren Start, konnten aber zwei, drei gute Chancen nicht verwerten. Nach 15 Minuten fanden die Gäste besser ins Spiel und sorgten für ein ausgeglichenes Duell. Nicht unverdient gelang Roskow direkt nach der Pause die Führung durch Lukas Büttner. Fohrde kam zehn Minuten später zum Ausgleich. Nach 30 weiteren intensiven Derby-Minuten waren sich beide Kontrahenten einig, dass ein gerechtes Remis auf der Anzeigetafel stand.

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