21. Februar 2019 / 18:55 Uhr

Eintracht-Fans sorgen für Plakat-Ärger: Polizei stellt Banner sicher – Choreo gegen Donezk abgesagt!

Eintracht-Fans sorgen für Plakat-Ärger: Polizei stellt Banner sicher – Choreo gegen Donezk abgesagt!

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Mega-Choreografie der Eintracht-Fans liegt im Innenraum der Frankfurter Arena.
Die Mega-Choreografie der Eintracht-Fans liegt im Innenraum der Frankfurter Arena. © imago/Jan Huebner
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Vor dem Europa-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk haben die Fans von Eintracht Frankfurt ihre Choreografie abgesagt. Die Polizei stellte zuvor ein Banner mit offenbar beleidigendem Inhalt sicher. Daraufhin zerstörten die Anhänger ihre eigenen Plakate.

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Choreo-Ärger bei Eintracht Frankfurt: Die Fans der SGE haben vor dem entscheidenden Spiel in der Europa League gegen Schachtjor Donezk (4:1) ihre eigenen Banner und Plakate zerstört – und damit die gesamte Mega-Choreografie abgesagt, die ursprünglich geplant war. Der Grund: Die Polizei Frankfurt hat nach eigenen Angaben ein Banner sichergestellt, auf dem offenbar beleidigende Inhalte zu lesen waren.

Video mit Präsident Fischer Anlass für Durchsuchungen

Etwa eine Stunde vor der Partie gegen Donezk haben die Anhänger der Frankfurter dann die komplette Choreografie abgesagt. Massenweise lagen folglich die Materialien im Innenraum der Arena. Wie die Bild berichtet, soll sich das sichergestellte Plakat gegen den hessischen Innenminister Peter Beuth gerichtet haben. Schon einige Stunden vor dem Europa-League-Spiel hatte die Polizei die Räume der Eintracht-Ultras in Augenschein genommen. Auf einer Pressekonferenz vor dem Spiel bestätigte dies Frankfurts Vorstand Axel Hellmann.

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Vor allem ein Video des SGE-Präsidenten Peter Fischer sorgte einen Tag vor der Partie für Aufsehen. Dort hatte Fischer angekündigt, dass die Arena in Frankfurt "brennen" werde - und sprach von "nebligen" Zuständen. Daraufhin hatte die Eintracht unterhalb des Tweets, den der Streamingdienst DAZN postete, bereits betont: die Aussagen des Klub-Bosses seien auf die Stimmung, nicht auf Pyrotechnik gemünzt.

Hellmann reagiert "angefasst"

Eintrachts Vorstand Hellmann hatte laut Bild mehrach mit dem Frankfurter Polizeipräsidenten telefoniert, konnte die Durchsuchungsaktionen aber nicht verhindern. Pyro wurde immerhin nicht sichergestellt. "Ich bin relativ angefasst", erklärte Hellmann. "Was als tolles Fußballfest geplant war, ist stimmungstechnisch daneben."

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