15. Februar 2020 / 07:43 Uhr

Frankfurt-Trainer Adi Hütter nach Klatsche gegen den BVB: "War ein Klassenunterschied"

Frankfurt-Trainer Adi Hütter nach Klatsche gegen den BVB: "War ein Klassenunterschied"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht-Trainer Adi Hütter war wenig begeistert von der Leistung seiner Mannschaft beim 0:4 gegen den BVB.
Eintracht-Trainer Adi Hütter war wenig begeistert von der Leistung seiner Mannschaft beim 0:4 gegen den BVB. © Getty Images
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Der Höhenflug von Eintracht Frankfurt ist nach der 0:4-Klatsche gegen Borussia Dortmund vorbei. Trainer Adi Hütter fand nach der hohen Niederlage gegen den BVB deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft.

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Der starke Rückrunden-Start mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen im neuen Jahr ist dahin. Nach dem 0:4-Debakel am Freitag gegen Borussia Dortmund ist bei Eintracht Frankfurt Ernüchterung eingekehrt. SGE-Trainer Adi Hütter war nach der dritten Pleite der Saison mit vier Gegentoren frustriert und fand deutliche Worte nach der ersten Niederlage im Jahr 2020.

Adi Hütter unzufrieden nach Pleite gegen BVB

"Es war ein Klassenunterschied zu sehen. Vielleicht war der Respekt zu groß", urteilte Hütter nach dem 0:4 am Freitag. "Wir hatten zu viel leichte Abspielfehler. Im Endeffekt haben wir heute verdient verloren. Die Mannschaft hat uns den Zahn gezogen. Wir haben überhaupt nicht das gespielt, was wir können und wollten. Dortmund hat uns klar im Griff gehabt. Am meisten stört mich, dass die Mannschaft nicht das umgesetzt hat, was geplant war", klagte der Eintracht-Coach.

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Auch Mittelfeld-Dirigent Sebastian Rode war unzufrieden mit der Leistung gegen seinen Ex-Klub. "In der zweiten Halbzeit schlagen wir uns selbst. Wir haben zu einfache Gegentore kassiert und waren nach vorne einfach zu harmlos. Wir sind mit Selbstvertrauen angereist, haben aber in der ersten Halbzeit zu viele Ballverluste gehabt. Dann hast du gegen Dortmund keine Chance. Die Räume waren da, wir haben sie aber nicht genutzt", so der 29-Jährige.

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Außenverteidiger Timothy Chandler wollte dagegen kein allzu negatives Urteil fällen und betonte: "Dortmund war in der ersten Halbzeit nicht besser als wir. Wir waren einfach viel zu mutlos mit dem Ball. Wir wollten nach der Halbzeit die Bälle eigentlich besser halten. Sie haben sehr gut gestanden." Allerdings sprechen die Statistiken eine deutliche Sprache: Neben 63 Prozent Ballbesitz verzeichnete der BVB 17 Torschüsse - die Eintracht dagegen nur einen einzigen.