11. Dezember 2019 / 14:48 Uhr

Eintracht-Trainer Adi Hütter setzt in Sturm-Krise auf André Silva: "Ein fantastischer Spieler"

Eintracht-Trainer Adi Hütter setzt in Sturm-Krise auf André Silva: "Ein fantastischer Spieler"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht-Trainer Adi Hütter (rechts) setzt auf André Silva (links).
Eintracht-Trainer Adi Hütter (rechts) setzt auf André Silva (links). © imago images/Jan Huebner
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Für die Stürmer von Eintracht Frankfurt läuft es aktuell nicht rund. Das letzte Tor eines Angreifers liegt schon fast sechs Wochen zurück. Trainer Adi Hütter spricht auf der Pressekonferenz vor dem Europa-League-Spiel gegen Vitoria Guimaraes über die Probleme in der Offensive.

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Eintracht Frankfurt kann sich im letzten Europa-League-Gruppenspiel am Donnerstag (18.55 Uhr) mit einem Sieg gegen Vitoria Guimaraes sicher für die Runde der letzten 32 Mannschaften am 20. und 27. Februar 2020 qualifizieren. Doch wer soll für die Tore sorgen? Goncalo Paciencia traf zuletzt am 2. November in München, Neuzugang André Silva kommt noch überhaupt nicht zurecht und der andere Sommer-Zugang Bas Dost fehlt verletzt. Das Sturm-Problem bei der SGE ist aktuell groß.

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Tor-Krise bei André Silva

"Ich freue mich natürlich, wenn unsere Stürmer treffen. Aber am Ende des Tages ist es mir egal, wer die Tore macht. In der Box haben wir uns zuletzt zu wenig bewegt, das haben wir nun trainiert", sagte Adi Hütter auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem portugiesischen Klub. Und Portugal ist ein gutes Stichwort. Nationalspieler Silva erzielte nach seinem Wechsel von der AC Mailand zur Eintracht nur direkt zu Saisonbeginn drei Tore. Aktuell ist er das Gesicht der kleinen Krise. Zu seiner Abschluss-Schwäche sagt der 24-Jährige: "Natürlich wollen wir treffen, aber wichtig ist nur, dass wir gewinnen. Das Tor gegen Bayern wird nicht das letzte Stürmer-Tor bleiben."

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Filip Kostic, Kevin Trapp & Co. - Wie lange die wichtigsten Eintracht-Profis noch in Frankfurt unter Vertrag stehen, haben wir für euch in der Galerie zusammengestellt. ©

Hütter war zuletzt besonders mit den Auftritten seiner Offensivspieler nicht zufrieden. Von Silva ist der Österreicher aber weiter überzeugt. "Natürlich habe ich auch mit André gesprochen. Das mache ich immer wieder, um den Spielern zu zeigen, wo sie stehen. Auch André ist ein sensibler Spieler. Ich bin mir sicher, dass auch er bald wieder treffen wird. Er ist ein fantastischer Spieler und ich finde, dass er die Rolle vorne gut ausfüllt", meint der Eintracht-Trainer.

Eintracht-Trainer Hütter fordert Initialzündung

Die Frankfurter sind vor dem letzten Spiel in der Gruppenphase gewarnt. Wenn der Bundesligist verliert und Standard Lüttich gewinnt, ist mit Platz drei Endstation für die Hessen. "Es ist ein wichtiges Spiel. Wir brauchen eine Initialzündung für die letzte Phase", so Hütter. Sollte die Partie der Frankfurter gegen Guimaraes - das bereits ausgeschieden ist - unentschieden enden und Lüttich gegen den FC Arsenal gewinnen, hätten alle drei Klubs zehn Punkte. In diesem Fall würden der direkte Vergleich und die Tordifferenz zu den anderen Vereinen sowie die erzielten Auswärtstore herangezogen, um Platz eins und zwei zu ermitteln.