26. Januar 2020 / 14:43 Uhr

Nach Protesten der Eintracht-Fans: Frankfurt-Präsident Fischer verteidigt Nachwuchs-Chef Möller

Nach Protesten der Eintracht-Fans: Frankfurt-Präsident Fischer verteidigt Nachwuchs-Chef Möller

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Peter Fischer (l.) hat Andreas Möller (r.) gegen die Kritik der Fans verteidigt.
Peter Fischer (l.) hat Andreas Möller (r.) gegen die Kritik der Fans verteidigt. © imago images/Jan Huebner/HochZwei/Suer/Montage
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Eintracht-Präsident Peter Fischer hat Andreas Möller auf der Mitgliederversammlung den Rücken gestärkt. Zuvor hatten sich vor allem die Ultras lautstark gegen eine Einstellung von Möller als Nachwuchschef aufgelehnt. Laut Fischer sei Möller jedoch "hochakzeptiert, hochengagiert und dynamisch".

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Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer hat den früheren Welt- und Europameister Andreas Möller energisch und emotional gegen verbale Attacken von Anhängern verteidigt. "Du bist beliebt und du machst das gut", sagte Fischer über den neuen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. In den Applaus mischten sich bei der Mitgliederversammlung am Sonntag auch Raunen und Gelächter. Vor der Wolfgang-Steubing-Halle waren wieder Plakate mit dem Gesicht von Möller und der großen Aufschrift "Persona non grata" ("unerwünschte Person") zu lesen.

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Fischer über Möller: "Hochakzeptiert, hochengagiert und dynamisch"

Vor allem die Ultras hatten sich lautstark gegen eine Einstellung von Möller als Nachwuchschef aufgelehnt. "Ein Andreas Möller ist in dieser Zeit, in der er hier war, ein sympathischer Arbeitskollege. Du wirst keinen Mitarbeiter finden, der irgendein Haar in der Suppe finden würde. Hochakzeptiert, hochengagiert und dynamisch", lobte Fischer. Wem das nicht gefalle, der solle zum Präsident kommen. "Ich habe offene Türen, offene Ohren und ein offenes Herz."

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Der 63 Jahre alte Funktionär rief dazu auf, Möller nach seiner Leistung und seinem Auftreten zu bewerten und nicht nach der Vergangenheit. "Das passt überhaupt nicht in diesen Verein, mit dieser Willkommenkultur", sagte Fischer. Lautstark rief er die knapp 600 stimmberechtigten Mitglieder im Riederwald auf: "Wir grenzen niemanden aus!"