23. November 2021 / 10:10 Uhr

"Mit 3G nicht durch den Winter": Eintracht-Vorstand Hellmann rechnet mit weiteren Fan-Einschränkungen

"Mit 3G nicht durch den Winter": Eintracht-Vorstand Hellmann rechnet mit weiteren Fan-Einschränkungen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann erwartet, dass die Situation in den Stadien in Richtung 2G und 2G+ gehen wird.
Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann erwartet, dass die Situation in den Stadien "in Richtung 2G und 2G+" gehen wird. © IMAGO / Jan Huebner
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Axel Hellmann, Vorstandssprecher von Bundesligist Eintracht Frankfurt, geht von neuen Einschränkungen für die Fußballfans aus. Der 50-Jährige glaubt nicht daran, dass man "mit 3G durch den Winter kommen" werde.

Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann rechnet mit neuen Einschränkungen für Zuschauer in der Corona-Pandemie. "Wir fahren auf Sicht. Mit 3G werden man nicht durch den Winter kommen. Ich denke, dass das in Richtung 2G und 2G+ geht", sagte der 50-Jährige im Interview in der hr-Sendung Heimspiel am Montagabend. "Mein Optimismus ist nicht sehr groß. Es gibt kein klares politisches Konzept."

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Die Sorge vor weiteren Einschränkungen, die er in der aktuellen Situation verstehen könne, sei "groß". Der Fußball habe sich der Beherrschbarkeit der Pandemie unterzuordnen, so Hellmann weiter. "Meiner Ansicht nach sind die politischen Fehler vorher gemacht worden, gerade was die Impfkampagne anbelangt. Wir müssen jetzt ausbaden, was im Sommer nicht erreicht worden ist", kritisierte er. "Meine Hoffnung, dass die Pandemie gut gemanagt wird hier in diesem Land, ist auf einem niedrigen Niveau."

Die Eintracht darf im Europa-League-Heimspiel gegen Royal Antwerpen am Donnerstag (21 Uhr) und in der Bundesliga-Partie gegen Union Berlin am Sonntag (15.30 Uhr) bis zu 40 000 Zuschauer ins Stadion lassen. Dabei haben maximal zehn Prozent der Besucher auf Basis eines negativen PCR-Tests Zutritt, der Rest muss beim so genannten 3G-Plus-Konzept geimpft oder genesen sein.

Für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren reichen ein Antigenschnelltest oder das Schultestheft. Kinder bis einschließlich sechs Jahren werden Geimpften gleichgesetzt. Bei einer 2G-Regel, wie sie Hellmann befürchtet, würden nur Genesene und Geimpfte zugelassen, bei 2G+ mit Test.