27. September 2019 / 13:24 Uhr

Frankfurt-Chef Fredi Bobic: "Wer gegen Möller ist, ist auch gegen mich"

Frankfurt-Chef Fredi Bobic: "Wer gegen Möller ist, ist auch gegen mich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fredi Bobic verteidigt Andreas Möller gegen die scharfe Kritik der Eintracht-Ultras: Wer gegen Möller ist, ist gegen mich
Fredi Bobic verteidigt Andreas Möller gegen die scharfe Kritik der Eintracht-Ultras: "Wer gegen Möller ist, ist gegen mich" © imago images / Montage
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Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat Andreas Möller gegen die offene Kritik der Ultras Frankfurt verteidigt. Der frühere Weltmeister Möller soll bei der Eintracht das Nachwuchs-Leistungszentrum übernehmen. 

"Ihre Meinung interessiert mich nicht", kommentierte Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic im Rahmen des Kongresses der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Kritik der Ultras an Andreas Möller. Der frühere Welt- und Europameister Möller ist bei der Eintracht ein Kandidat für den Posten als Chef des Nachwuchs-Leistungszentrums und könnte dort Nachfolger von Armin Kraaz werden.

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Bobic weist Frankfurt-Fans zurecht: "Wer gegen Möller ist, ist auch gegen mich"

Die Ultras des Bundesligisten hatten in der vergangenen Woche gegen den FC Arsenal mit Transparenten gegen eine Verpflichtung aufgerufen. "Ohne den Wahrheitsgehalt dieser Meldungen prüfen zu können, müssen wir uns zu dieser Personalie äußern. Denn eine solche Verpflichtung darf noch nicht einmal ein Gedankenspiel sein. Für Andreas Möller ist bei Eintracht Frankfurt kein Platz", hieß es auf den Flyern. Bobic stellte nun klar: "Wer gegen Möller ist, ist auch gegen mich."

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Die Ultras Frankfurt kritisierten Möller für fehlende Loyalität. Der ehemalige Manager der Kickers Offenbach, ein lokaler Rivale der Eintracht, habe vor dem Pokalfinal 2017 gegen Dortmund gesagt, dass er zur Eintracht keine Verbindung mehr habe. Für einige Frankfurt-Anhänger ein klarer Vertrauensbruch. Außerdem zweifelten die Ultras an seinen Kompetenzen. "Nebenbei stellt sich noch die Frage, was einen Mann wie Möller als Leiter eines Jugendleistungszentrum befähigt und ob er ernsthaft als Vorbild für junge Spieler dienen soll", hieß es in einem Schreiben der Ultras, das beim Spiel gegen Arsenal aushing.