21. Februar 2019 / 20:47 Uhr

Achtelfinale! Eintracht Frankfurt schaltet Donezk aus - Jovic, Haller und Rebic sichern Weiterkommen

Achtelfinale! Eintracht Frankfurt schaltet Donezk aus - Jovic, Haller und Rebic sichern Weiterkommen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Jubel-Sturm: Sebastien Haller (M.) und Luka Jovic (l.) waren für die Eintracht gegen Donezk erfolgreich. Rechts: Mijat Gacinovic.
Der Jubel-Sturm: Sebastien Haller (M.) und Luka Jovic (l.) waren für die Eintracht gegen Donezk erfolgreich. Rechts: Mijat Gacinovic. © 2019 Getty Images
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Eintracht Frankfurt ist dank eines 4:1 (2:0) gegen Schachtjar Donezk ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. Das Stürmer-Trio Luka Jovic, Sebastien Haller und Ante Rebic machte den souveränen Erfolg klar.

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Große Hürde übersprungen: Eintracht Frankfurt hat in der Zwischenrunde der Europa League den ukrainischen Erstligisten Schachtjar Donezk ausgeschaltet. Das Team von Trainer Adi Hütter siegte im Rückspiel verdient mit 4:1 (2:0). Die Tore für Frankfurt erzielten Luka Jovic (23. Minute) und Sebastien Haller (27./Handelfmeter, 80.) sowie der eingewechselte Ante Rebic (88.). Für den zwischenzeitlichen Anschluss von Donezk sorgte Junior Moraes (63.).

Souveräne Zwei-Tore-Führung zur Pause

Die Hessen hatten den leicht favorisierten Ukrainern in der ersten Halbzeit defensiv robust begegnet und zeigten vor dem Tor viel Kaltschnäuzigkeit. Genau diese Eigenschaften hatte die Eintracht im Hinspiel teilweise vermissen lassen. Auswärts reichte es nach fast 80 Minuten Überzahl und zwei Führungen nur zu einem 2:2. Und auch in der heimischen Arena ließ Frankfurt nach der Zwei-Tore-Führung zur Pause im zweiten Durchgang zu viel zu.

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Nach dem Anschluss durch Moraes wackelte das Spiel der SGE zeitweise, die Gäste trafen mit zwei Schüssen nur die Latte. Erst der Treffer von Haller zehn Minuten vor dem Abpfiff beruhigte die Nerven der Eintracht endgültig. "Es war ein unglaublich intensives Spiel", sagte Frankfurts Mittelfeldmotor Sebastian Rode nach dem Spiel bei NITRO. "Wir wollten heute alles raushauen, es hat geknistert im Stadion - ein geiler Abend."

Eintracht-Fans ließen Choreo platzen

Vor dem Spiel hatte es noch Ärger im Fanblock der Eintracht gegeben. Die Polizei hatte ein Banner sichergestellt, auf dem offenbar ein beleidigender Satz stand, der sich laut Bild gegen Hessens Innenminister Peter Beuth richtete. Daraufhin sagten die Anhänger der SGE ihre geplante Mega-Choreografie ab. Sie zerstörten die gesamten Materialien und warfen diese vor dem Anpfiff in den Innenraum.

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Damit wurde es nach drei eindrucksvollen Choreos in den drei Gruppenspielen gegen Lazio Rom, Olympique Marseille und Apoel Nikosia nichts mit dem vierten Streich der Frankfurter Anhänger. Ein weiterer Grund dafür war auch ein Video von SGE-Präsident Peter Fischer einen Tag vor dem Rückspiel gegen Donezk. Fischer forderte darin, dass die Fans die Arena zum "Brennen" bringen sollen - allerdings nicht im Sinne von Pyrotechnik. Die Polizei nahm diese Aussagen dennoch zum Anlass, bereits Stunden vor dem Spiel auch die Ultra-Räumlichkeiten umfangreich zu durchsuchen.