23. Januar 2021 / 20:01 Uhr

Eintracht Frankfurt nimmt Kurs auf Europa und feiert Rückkehrer Jovic: "Großartiger Spieler"

Eintracht Frankfurt nimmt Kurs auf Europa und feiert Rückkehrer Jovic: "Großartiger Spieler"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Andre Silva lobt seinen Stürmerkollegen Luka Jovic.
Andre Silva lobt seinen Stürmerkollegen Luka Jovic. © imago images/Ulrich Hufnagel
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Sieben Spiele, keine Niederlage. Der Aufwärtstrend von Eintracht Frankfurt hält an. Beim 5:1 in Bielefeld setzte das Team von Trainer Adi Hütter ein weiteres Ausrufezeichen. Rückkehrer Luka Jovic überzeugte erneut.

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Die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga kommt aus Frankfurt. Mit einem 5:1 (3:1)-Kantersieg bei Arminia Bielefeld setzte die Eintracht ihren bemerkenswerten Höhenflug der vergangenen Wochen fort. Nach zuletzt 17 von 21 möglichen Punkten und dem Sprung auf Tabellenrang sechs reifen Träume von einer Rückkehr ins internationale Geschäft. Selbst der Champions-League-Platz liegt nur zwei Zähler entfernt. "Das macht im Moment richtig Spaß", schwärmte Abwehrspieler Martin Hinteregger, "wir bringen es einfach auf den Platz – spielerisch und kämpferisch."

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Die gewachsene Klasse der Eintracht bekam die zuletzt eigentlich sattelfeste Arminia, die in den vergangenen drei Spielen hinten die Null gehalten hatte, schmerzlich zu spüren. Mit den Toren von André Silva (25./33. Minute), Filip Kostic (27.), Joakim Nilsson (51./Eigentor) und Luka Jovic (75.) war sie noch gut bedient.

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Sonderlob an Jovic vom Stürmerkollegen

Zum erfreulichen Nachmittag für die Eintracht trug auch Jovic bei – wenn auch nur in einer Nebenrolle. Der in der 66. Minute eingewechselte Serbe traf in seinem dritten Jokereinsatz seit seiner Rückkehr aus Madrid zum dritten Mal. "Es ist traumhaft, wenn wir Leute wie Luka Jovic und Sebastian Rode noch einwechseln können", befand Hinteregger. Ähnlich euphorisch bewertete auch Adi Hütter den souveränen Auftritt seines Teams: "Das war rundum ein gelungener Nachmittag. Wir haben gezeigt, dass wir vor Selbstvertrauen strotzen."

Ein Sonderlob vom Trainer bekam der starke Kostic: "Er hat wieder seinen guten linken Fuß entdeckt, auch seine Torvorlagen waren sehr gut", sagte Hütter und brachte den Leistungsaufschwung seines Außenspielers mit der Leihverpflichtung von Jovic in Verbindung. "Sie sind Freunde, waren immer in Kontakt." Für Eindruck innerhalb der Mannschaft sorgte auch Jovic, der jetzt schon öfter traf als in knapp zwei Jahren bei Real Madrid. "Luka ist ein großartiger Spieler. Wir können zusammen noch besser werden und dem Team noch mehr helfen", sagte Stürmerkollege Silva.

Bei Bielefeld überwiegt der Frust

Frankfurts Mittelfeldspieler Makoto Hasebe machte aus seinem Stolz über den höchsten Auswärtssieg der Hessen seit acht Jahren keinen Hehl: "Bielefeld hatte zuletzt wenig Gegentore bekommen. Trotzdem haben wir fünf Tore geschossen. Wir sind momentan fußballerisch gut drauf und haben vorne hohe Qualität."

Dagegen überwog beim Gegner der Frust. Mit dem 1:5 ging der Aufwärtstrend der Arminia mit zuvor sieben Zählern aus drei Spielen vorerst zu Ende. Der Tabellen-15. war trotz des Ehrentreffers von Sergio Cordova (36.) im Vergleich zum 3:0 drei Tage zuvor gegen Stuttgart nicht wieder zu erkennen. "Alles, was uns zuletzt ausgezeichnet hat, die Kompaktheit, haben wir heute komplett vermissen lassen. Heute wurden wir richtig bestraft", klagte Cedric Brunner bei Sky. Dessen Mitspieler Fabian Kunze hofft, dass die hohe Niederlage keine bleibenden Spuren hinterlässt: "Wir müssen das jetzt schnell abhaken. Der Blick geht klar nach vorn."