25. Juli 2019 / 21:08 Uhr

Jovic-Nachfolger Joveljic trifft: Eintracht Frankfurt feiert Quali-Erfolg gegen Tallinn

Jovic-Nachfolger Joveljic trifft: Eintracht Frankfurt feiert Quali-Erfolg gegen Tallinn

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Siegtreffer gegen Tallinn: Dejan Joveljic erzielte in seinem ersten Pflichtspiel für die Eintracht sein erstes Tor.
Der Siegtreffer gegen Tallinn: Dejan Joveljic erzielte in seinem ersten Pflichtspiel für die Eintracht sein erstes Tor. © Getty Images
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Eintracht Frankfurt hat das erste Pflichtspiel der Saison gewonnen. Beim FC Flora Tallinn zittert sich der Bundesliga-Siebte der Vorsaison zum Sieg. Der als Nachfolger des zu Real Madrid gewechselten Luka Jovic verpflichtete Stürmer Dejan Joveljic schoss die Eintracht zum Sieg.

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Gute Ausgangsposition für das Rückspiel: Eintracht Frankfurt hat im Europa-League-Qualifkationsspiel beim FC Flora Tallinn aus Estland einen 2:1- (1:1) Sieg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter musste sich trotz Überlegenheit zum Sieg gegen den elfmaligen estischen Meister allerdings regelrecht zittern. Den Führungstreffer von Lucas Torro (24. Minute) glichen die Hausherren noch in der ersten Halbzeit durch Mihkel Ainsalu (34.) aus. Schließlich erzielte der Serbe Dejan Joveljic, der von der Eintracht als Nachfolger seines zu Real Madrid abgewanderten Landsmanns Luka Jovic verpflichtet wurde, bei seinem Pflichtspiel-Debüt für die Frankfurter schließlich den Siegtreffer (71.)

"Man hat gesehen, dass wir noch mitten in der Vorbereitung stehen. Letztendlich haben wir souverän gewonnen", sagte Frankfurt-Torwart Felix Wiedwald, der den verletzten Stammkeeper Frederik Rönnow ersetzt hatte. Sportvorstand Fredi Bobic war "froh, mit einem Sieg herausgegangen" zu sein.

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Frankfurt vor gegnerischem Tor zu unentschlossen

Der Bundesligist zeigte sich nach nur dreiwöchiger Saisonvorbereitung bereits in guter Verfassung und dominierte abgesehen von wenigen Kontern der Gastgeber die Partie. Allerdings konnte der hessische Europa-League-Halbfinalist, bei denen zunächst als einziger Neuzugang Dominik Kohr in der Startelf stand, zu wenig Kapital aus der Überlegenheit und sehenswerten Spielzügen schlagen. Bereits nach gut 100 Sekunden eröffnete Kohr den Reigen der Chancen mit einem Schuss aus spitzem Winkel, den Torwart Matvei Igonen zur Ecke abwehrte

Der estnische Schlussmann stand auch danach im Mittelpunkt. Erst wehrte er einen Schuss von Danny da Costa (9.) ab, dann vereitelte er eine Doppelchance (14.) der Eintracht: Einen Schuss von Filip Kostic lenkte er an den Pfosten, danach parierte er den Nachschuss von Torro. Zehn Minuten später war Igonen machtlos und konnte dem Ball nach einem 25-Meter-Schuss von Torro nur noch hinterhersehen.

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Die Frankfurter blieben spielbestimmend, vor dem gegnerischen Tor jedoch zu unentschlossen. Dagegen nutzte der elfmalige Landesmeister aus Estland einen der wenigen Konter, um unerwartet auszugleichen. Eintracht-Profi Mijat Gacinovic verlor den Ball an Konstantin Vassilijev, der als Kapitän im Nationalteam von Estland beim 0:8 in der EM-Qualifikation gegen Deutschland dabei war und mit einer Flanke das 1:1 durch Ainsalu (34.) vorbereitete.

Eintracht mit guter Ausgangsposition für das Rückspiel

Nach dem Wiederanpfiff brauchte Frankfurt etwas Zeit, um wieder ein flüssiges Kombinationsspiel aufzuziehen und zu Chancen zu kommen. In der 62. Minute war es erneut Keeper Igonen, der einen gutplatzierten Fernschuss von Gacinovic noch parierte. Zwei Minuten später vergab da Costa allein: Sein Volleyschuss aus Nahdistanz flog hoch über das Tor. Einen ersten Nachweis seiner Klasse lieferte der in der 64. Minute eingewechselte Joveljic. In der 71. Minute köpfte der 19-jährige Serbe zum 2:1 ein und machte erste Hoffnungen, die Nachfolge des für rund 60 Millionen Euro zu Real Madrid verkauften Luka Jovic antreten zu können.

Damit hat sich die Eintracht eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr) in Frankfurt verschafft. Dank der Auswärtstorregel würde dem Europa-League-Halbfinalisten der Vorsaison sogar eine 0:1-Niederlage zum Weiterkommen reichen.

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