12. Dezember 2019 / 21:49 Uhr

Unter Beobachtung von Ex-Trainer Niko Kovac: Bobic kritisiert Frankfurt-Leistung trotz Weiterkommen

Unter Beobachtung von Ex-Trainer Niko Kovac: Bobic kritisiert Frankfurt-Leistung trotz Weiterkommen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht Frankfurt hat sich unter Beobachtung durch Ex-Trainer Niko Kovac ins Achtelfinale der Europa League gezittert.
Eintracht Frankfurt hat sich unter Beobachtung durch Ex-Trainer Niko Kovac ins Achtelfinale der Europa League gezittert. © imago images/osnapix/Thomas Frey
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Das war knapp: Eintracht Frankfurt hat sich ins Sechzehntelfinale der Europa League gezittert. Dank Schützenhilfe des FC Arsenal zieht die SGE trotz einer 2:3-Niederlage gegen Vitoria Guimaraes in die K.o-Runde ein. Sportvorstand Fredi Bobic und Danny da Costa stimmen nach dem Spiel trotzdem kritische Töne an.

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Diese Endphase war nichts für schwache Nerven - und offenbar auch nichts für Eintracht-Frankfurt-Sportvorstand Fredi Bobic. Nach dem 3:2-Siegtreffer von Vitoria Guimaraes durch Marcus Edwards war der Europameister von 1996 schon nicht mehr auf der VIP-Tribüne zu sehen und zog sich gemeinsam mit Stadion-Gast Niko Kovac in die Katakomben zurück. Der Ex-Trainer der Frankfurter (DFB-Pokal-Sieger 2017) und des FC Bayern München verfolgte nach seiner Tour durch England am vergangenen Wochenende gespannt die Partie der SGE - und Kovac bekam Fußball-Durchschnitt geboten.

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Im 20. und letzten Europa-League-Spiel der Hessen in diesem Jahr hatten Danny da Costa (31.) und Daichi Kamada (38.) am Donnerstag innerhalb von sieben Minuten die Partie zwischenzeitlich gedreht, doch nach eine desaströser Schlussphase reichte es nicht einmal zum Punktgewinn, weil Musrati (85.) und Marcus Edwards (87.) mit ihren Toren Frankfurter Abwehrschwächen bestraften.

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Eintracht Frankfurt mit nächster Niederlage - Bobic: "Unnötig aus der Hand gegeben"

Frankfurt qualifizierte sich nur dank der Schützenhilfe des FC Arsenal für das Sechzehntelfinale der Europa League. Die Londoner kämpften sich noch nach 0:2-Rückstand gegen Standard Lüttich zu einem 2:2. Hätten die Belgier gewonnen, wäre Frankfurt ausgeschieden. Dementsprechend erleichtert zeigte sich Bobic nach Schlusspfiff bei DAZN - dennoch schlug der 48-Jährige auch kritische Töne an: "Zum Abschluss der Gruppenphase willst du nicht verlieren. Zwei Gegentore zum Schluss sind unnötig, weil wir da passiv waren. Das ist ärgerlich. Wir sind weiter, das zählt erst einmal", sagte der Frankfurt-Boss.

Dennoch ist Bobic auch klar, dass sich der Negativtrend der Frankfurter nun auch in der Europa League fortsetzt. Seit vier Bundesliga-Spielen sind die Hessen nun schon ohne Sieg. Einzig der 2:1-Sieg gegen den FC Arsenal vor zwei Wochen diente als Stimmungsaufheller: "Auch für Arsenal war es zwischenzeitlich mal eng. Jeder muss seinen Job machen. Wir haben ihn zu großen Teilen gemacht, haben es aber unnötig aus der Hand gegeben", merkte Bobic an.

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Frankfurter jubeln Verhalten nach Einzug in die K.o.-Runde

Selbst die Mannschaft wusste nach Abpfiff nicht sofort, wie sie mit dem Weiterkommen trotz der Niederlage umgesehen sollte. "Das stand unter dem Motto 'Glück gehabt'", analysierte Flügelspieler Danny da Costa. "Wir haben es in der ersten Halbzeit noch gut gemacht, in die zweite sind wir noch gut reingekommen. Danach haben wir uns immer weiter hinten reindrängen lassen. Es kann nicht unser Anspruch sein, dass wir das Spiel noch aus der Hand gegeben haben." Mit fatalen Folgen zum Ende hin. Der Deutsche blickte aber bereits positiv in die Zukunft. Ab morgen können wir uns trotzdem freuen, dass wir im Sechzehntelfinale noch dabei sein werden."

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