25. April 2021 / 14:04 Uhr

Nach verhinderten Fan-Krawallen: Frankfurt-Profi Hinteregger mit irritierenden Aussagen

Nach verhinderten Fan-Krawallen: Frankfurt-Profi Hinteregger mit irritierenden Aussagen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Martin Hinteregger sorgte mit kuriosen Aussagen für Wirbel.
Martin Hinteregger sorgte mit kuriosen Aussagen für Wirbel. © Getty
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Martin Hinteregger hat sich im Anschluss an die Bundesliga-Partie zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt zu dem Aufeinandertreffen beider Fan-Gruppen geäußert. Der 28-Jährige sorgte mit irritierenden Worten für Aufsehen.

Am Rande des Bundesliga-Spiels zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt (3:1) kam es zu einer unliebsamen Begegnung von Fangruppen beider Lager. Eine Auseinandersetzung konnte verhindert werden, weil die Polizei nach eigenen Angaben im Vorfeld über das Treffen der Parteien informiert gewesen war. Angesprochen auf die Nebengeräusche der Partie äußerte sich Frankfurt-Verteidiger Martin Hinteregger gegenüber dem ZDF zu den Vorfällen – und irritierte mit seinen Aussagen. "Die haben sich wahrscheinlich ausgeredet und haben sich halt mal ein bisschen gekloppt. Dafür, dass jetzt solange kein Fußball war und die Möglichkeit nicht oft da war", so der 28-Jährige. "Aber wenn es beide gewollt haben, ist es ja ok."

Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber dem Express erklärte, waren mehrere Frankfurter Fans angereist, "die sich im Leverkusener Stadtgebiet bewegten". Die Anhänger wollten "offenbar Auseinandersetzungen mit Leverkusener Fans suchen“, lautete die Erklärung weiter. Die Reiterstaffel habe sich letztlich zwischen die jeweils 80 bis 100 Personen großen Gruppen gestellt, die sich daraufhin zurückzogen, hieß es.

Hinteregger sah bei dem emotionsgeladenen Aufeinandertreffen der Gruppen keinen Grund zur Aufregung. "Passiert ja öfter, gehört auch irgendwie zum Fußball, oder?", meinte der Defensivmann der SGE und schob hinterher: "Ihr könnt wieder über was berichten, die haben Spaß beim Kämpfen, wir müssen Interviews dazu beantworten und jeder hat was davon. Ist ja nichts Schlimmes."

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Worte, die durchaus kritisch gesehen werden können. Das ZDF entschied sich letztlich dazu, das Interview nicht auszustrahlen. "Die Redaktion hat die Entscheidung selbstständig getroffen. Man hätte die Entscheidung auch anders treffen können", erklärte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann der Bild.