07. Februar 2020 / 22:23 Uhr

Dank Doppelpacker Timothy Chandler und Filip Kostic: Eintracht Frankfurt überholt FC Augsburg

Dank Doppelpacker Timothy Chandler und Filip Kostic: Eintracht Frankfurt überholt FC Augsburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht Frankfurt hat den FC Augsburg auch dank eines Doppelpacks von Timothy Chandler besiegt.
Eintracht Frankfurt hat den FC Augsburg auch dank eines Doppelpacks von Timothy Chandler besiegt. © dpa
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Eintracht Frankfurt setzt seine Aufholjagd in der Bundesliga fort. Nach dem überraschenden 3:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen RB Leipzig hat nun auch der FC Augsburg der Mannschaft von Trainer Adi Hütter keine Probleme bereitet. Das Freitagsspiel gewann die Eintracht auch dank Doppelpacker Timothy Chandler klar mit 5:0.

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Eintracht Frankfurt bleibt im Jahr 2020 ungeschlagen. Mit einer souveränen Vorstellung hat die SGE am Freitagabend in der heimischen Commerzbank-Arena den FC Augsburg mit 5:0 (1:0) besiegt. Verteidiger Timothy Chandler trug mit seinem Doppelpack (37. und 48. Minute) maßgeblich zum ungefährdeten Erfolg gegen den direkten Konkurrenten aus Bayern bei. André Silva (55.) und Filip Kostic per Blitz-Doppelpack (89., 90.) erzielten die weiteren Frankfurter Treffer.

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Mit dem Sieg überholt die SGE die Augsburger in der Bundesliga-Tabelle: Frankfurt springt von Rang elf auf neun - und tauscht damit den Platz mit dem FCA. Die Frankfurter, die nach einer schwachen Hinrunde nur drei Punkte vom Relegationsrang 16 entfernt waren, bauten den Vorsprung mit dem Heim-Erfolg auf elf Zähler aus.  "Das war ein sehr guter Auftritt gegen einen Gegner, gegen den wir nicht gern spielen. Das ist ein klares Statement, das tut uns unglaublich gut", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic bei DAZN nach dem Spiel.

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Frankfurt-Profi Timothy Chandler ist Mann des Spiels

Als Mann des Spiels darf sich Timothy Chandler feiern lassen: Der 29-fache US-amerikanische Nationalspieler erzielte seine Treffer drei und vier in diesem Jahr und avanciert damit immer mehr zum Torjäger. Damit ist Chandler nun hinter BVB-Shootingstar Erling Haaland (sieben Tore) der zweit-erfolgreichste Torschütze der Bundesliga-Rückrunde - und das als Außenverteidiger. "Eigentlich habe ich immer nur zwei Tore in einer Saison gemacht – und dann war es vorbei. Jetzt habe ich vier Tore. Ich freue mich wahnsinnig", sagte Chandler bei DAZN. "Mit dem 2:0 nach der Pause haben wir sie kaputt gemacht."

Der Eintracht war das gesteigerte Selbstvertrauen nach dem guten Start ins neue Jahr deutlich anzumerken. In der Abwehr agierte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter drei Tage nach dem Pokal-Coup gegen RB Leipzig zu Beginn aber etwas wackelig. Nach einem starken Pass von Florian Niederlechner kam Ruben Vargas plötzlich frei vor Kevin Trapp zum Abschluss, der Frankfurter Torwart parierte aber gut (9.).

Ilsanker gibt Startelf-Debüt für Eintracht Frankfurt

In Martin Hinteregger und Dominik Kohr bot Hütter zwei frühere Augsburger in der Anfangsformation auf, dazu feierte der aus Leipzig gekommene Winter-Neuzugang Stefan Ilsanker sein Debüt in der Startelf. Der Österreicher, der die Frankfurter Fans vor zwei Jahren als „Vollidioten“ bezeichnet hatte, musste nach einer halben Stunde in die Innenverteidigung rücken, nachdem Kapitän David Abraham offenbar angeschlagen vom Platz musste.

Für den Abwehrchef kam Makoto Hasebe, der das Eintracht-Spiel von der Sechserposition aus ordnen sollte. Offensiv wurde die Eintracht im Anschluss stärker. Meist über Kostic und Chandler, der bereits in der Vorwoche mit seinem späten Treffer zum 1:1 in Düsseldorf geglänzt hatte, wurde es gefährlich für den FCA, der nach dem Rückstand keine Antworten fand. Chandler traf fast, wie er wollte.

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Augsburg-Keeper macht nicht den souveränsten Eindruck

Seinen ersten Treffer erzielte der 29-Jährige mit einem starken Rechtsschuss nach Vorlage von Kohr, den zweiten per Kopf nach einer Kostic-Ecke, bei der Augsburgs nach einer Grippe in die Startelf zurückgekehrte Torwart Tomas Koubek nicht den souveränsten Eindruck machte.

Zwar kamen die Gäste zwischenzeitlich auch zu Chancen. Top-Torjäger Niederlechner (40., 79. und 86.) und der nach drei Monaten Startelfpause wieder von Beginn an spielende Alfred Finnbogason (45.+1) scheiterten an Trapp. Nach dem Kopfballtor von Silva, der in der 75. Minute das 4:0 verpasste, fehlte der Mannschaft von Trainer Martin Schmidt aber der Zugriff auf die nun sehr ballsicher spielenden Gastgeber.

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