20. Dezember 2019 / 09:02 Uhr

Eintracht Frankfurt in der Krise: Darum "bereut" Trainer Adi Hütter die 5:1-Gala gegen den FC Bayern

Eintracht Frankfurt in der Krise: Darum "bereut" Trainer Adi Hütter die 5:1-Gala gegen den FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Adi Hütter ist seit Sommer 2018 Trainer von Eintracht Frankfurt
Adi Hütter ist seit Sommer 2018 Trainer von Eintracht Frankfurt © 2019 Getty Images
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Eintracht Frankfurt hat seit dem 5:1 gegen den FC Bayern keinen Bundesliga-Sieg mehr eingefahren. Trainer Adi Hütter sieht in der Gala gegen die Münchner einen Auslöser für die Probleme der Hessen.

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Nur einen Zähler aus den vergangenen sechs Bundesliga-Partien, Absturz auf Tabellenplatz zwölf - für Eintracht Frankfurt sind die die Abstiegsränge vor dem abschließenden Spieltag der Hinrunde näher als Europa. Der letzte Punktspiel-Sieg? Den gab es am 2. November. Das 5:1 gegen den FC Bayern besiegelte bei den Münchnern das Aus von Niko Kovac. SGE-Trainer Adi Hütter sieht in dieser - bisher letzten Gala - einen Auslöser für die derzeitigen Probleme bei den Hessen.

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"Ich glaube, schlussendlich war es die Höhe, die vielen im Umfeld den Kopf ein bisschen verdreht hat. Ob das auch für unsere Spieler galt? Glaube ich nicht! Aber in der Summe gesehen war das Ergebnis vielleicht ein bisschen zu hoch. Wenn du da 2:1 gewinnst, würde man den Sieg nicht so hoch hängen", meint der Coach in einem Bild-Interview und erklärt, wie er selbst mit derartigen Erfolgen umgeht: "Ich verliere nie den Boden unter den Füßen, weil ich dem Fußball sehr respektvoll begegne und nie zu hoch oben fliege. Ich versuche immer, in der Mitte zu bleiben, denn aus der Höhe tut es weh, wenn du unten aufklatschst.“

Hütter über Eintracht-Krise: "Es ist gerade schon sehr angespannt und unangenehm"

Die Suche nach "der Mitte" steht bei der Eintracht auch jetzt im Mittelpunkt. Zu enttäuschend waren die letzten Auftritte. Das 2:4 nach 2:0-Führung gegen Kellerkind 1.FC Köln am vergangenen Mittwoch bedeutete einen neuen Tiefpunkt. „Es ist gerade schon sehr angespannt und unangenehm, das muss ich so klar sagen. So etwas hatte ich in meinen elf Jahren als Trainer noch nie, und deshalb brodelt es auch ziemlich in mir. Aber man muss die Situation annehmen und es schaffen, dass der aktuelle Gegenwind wieder zum Rückenwind wird. Das ist meine Aufgabe", meint Hütter und zieht Zuversicht daraus, dass manche der jüngsten Niederlagen unglücklich zu Stande kamen.

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Sein Lösungsansatz: "Aktionismus oder scharfe Kritik nach außen sind der falsche Ansatz. Schauen Sie, Fußball ist manchmal nicht zu erklären. Wenn ich mal unsere Auswärtsspiele her nehme: Da schaffen wir es nicht, das Momentum auf unsere Seite zu ziehen. Zudem verteidigen wir nicht konsequent genug, und vorne gehen uns die zündenden Ideen ab. Vielleicht sind wir auch im Kopf nicht mehr so knackig frisch, um die richtigen Entscheidungen zu treffen." Am Sonntag geht es noch zum SC Paderborn - dann ist auch für die Frankfurter nach 31 Pflichtspielen in der ersten Saison-Hälfte endlich Winterpause.

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