11. April 2019 / 00:05 Uhr

Eintracht-Hoffnung vor Viertelfinale gegen Lissabon: Hinteregger, Rode und Gacinovic dabei

Eintracht-Hoffnung vor Viertelfinale gegen Lissabon: Hinteregger, Rode und Gacinovic dabei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hart im Nehmen: Trotz seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Schalke wird Martin Hinteregger im Europa-League-Spiel gegen Benfica einsatzbereit sein.
Hart im Nehmen: Trotz seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Schalke wird Martin Hinteregger im Europa-League-Spiel gegen Benfica einsatzbereit sein. © imago images / Jan Huebner
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Eintracht Frankfurt ist der letzte deutsche Teilnehmer auf internationaler Fußballbühne. Im Viertelfinale der Europa League gegen Benfica Lissabon hoffen die im Wettbewerb noch unbesiegten Hessen auf den nächsten Coup - und können dabei auf ein rückkehrendes Trio bauen.

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Das gibt Eintracht Frankfurt viel Hoffnung: Im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League bei Benfica Lissabon am Donnerstag (21 Uhr, DAZN und RTL) kann Trainer Adi Hütter auf Abwehr-Ass Martin Hinteregger, Mittelfeld-Star Sebastian Rode und Offensiv-Star Mijat Gacinovic bauen. Das Trio, das im Bundesligaspiel am Samstag beim FC Schalke 04 (2:1) noch gefehlt hatte respektive mit Prellungen früh ausgewechselt wurde (Hinteregger), stand am Mittwochabend beim Abschlusstraining der SGE wieder auf dem Platz. Auch Sebastien Haller (Bauchmuskelzerrung) könnte noch eine Einsatzchance haben.

Zuvor wirkte Eintracht-Coach Hütter leicht angespannt, als er auf dem Podium im Estádio da Luz Platz nahm. Das erste Viertelfinale für Frankfurt auf Europas großer Fußball-Bühne seit 24 Jahren ließ auch den Erfolgstrainer der Hessen nicht kalt. „Unser Traum lebt weiter“, sagte er vor dem Hinspiel in Lissabon. „Aber wir müssen ein Topspiel machen, um uns eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu verschaffen.“

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Ante Rebic, Kevin Trapp & Co. - Wie lange die wichtigsten Eintracht-Profis noch in Frankfurt unter Vertrag stehen, haben wir für Euch in der Galerie zusammengestellt. ©
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Bobic: "Kein Wettbewerb ohne Träume"

Auf dem Weg zum angestrebten Europa-League-Finale in Baku will sich der sowohl im Wettbewerb als auch in diesem Jahr noch ungeschlagene DFB-Pokalsieger auch vom portugiesischen Rekordmeister Benfica nicht aufhalten lassen. „Du brauchst keinen Wettbewerb zu spielen, wenn du keine Träume hast“, sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic schon vor der Landung in der Kapitale am Tejo.

Zehn Spiele haben die Hessen in dieser Saison in Europa bestritten - keines ging verloren. Acht Siege und zwei Remis lautet die beeindruckende Bilanz des Bundesliga-Vierten, der in diesem Jahr in 15 Pflichtspielen ungeschlagen geblieben ist. „Die Serie hilft uns morgen nicht. Aber sie gibt uns natürlich Selbstvertrauen", betonte Hütter.

Zu den geschlagenen Teams gehörten Vorjahresfinalist Olympique Marseille, Lazio Rom sowie in der K.o.-Runde bisher die Champions-League-Absteiger Schachtjor Donezk und Inter Mailand. Nun soll gegen Benfica, das in der Gruppenphase der Königsklasse am FC Bayern und Ajax Amsterdam gescheitert war, der nächste Coup folgen.

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Benfica ist "großer Name"

Die Portugiesen haben allerdings seit 2009 in 20 Europa-League-Heimspielen keine Niederlage mehr kassiert. „Das ist eine homogene und torgefährliche Mannschaft“, warnte Hütter. „Wir dürfen ihnen keine Räume anbieten.

Anders als die Hessen hat Benfica auf seinem Briefkopf kaum noch Platz. „Es ist ein großer Name im europäischen Fußball“, hatte Hütter das attraktive Los kommentiert. Der Hauptstadt-Klub gewann 36 Mal die Meisterschaft, 26 Mal den Pokal und ist Stammgast in Europa. Dort liegen die großen Erfolge allerdings lange zurück. 1961 und 1962 holte der Verein den Cup der Landesmeister. Danach gelang noch achtmal der Einzug ins Finale eines europäischen Wettbewerbes - zuletzt 2014 in der Europa League - aber nie mehr der ganz große Triumph.

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Weiterkommen würde sich lohnen

Ein Weiterkommen würde sich für die Eintracht, die in der Liga Kurs auf die erstmalige Teilnahme an der Champions League hält, auch finanziell auszahlen. Rund 30 Millionen Euro haben die Frankfurter bislang durch Prämien und Zuschauereinnahmen schon verdient. Sollte sich der Traum vom zweiten Europa-Triumph nach dem Gewinn des UEFA-Pokals 1980 erfüllen, würden mindestens 15 Millionen Euro hinzukommen.

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