07. März 2019 / 20:46 Uhr

Kevin Trapp hält Eintracht Frankfurt gegen Inter im Rennen - aber in Mailand muss ein Tor her

Kevin Trapp hält Eintracht Frankfurt gegen Inter im Rennen - aber in Mailand muss ein Tor her

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Elfmeter-Held: Kevin Trapp rettete Eintracht Frankfurt das 0:0 gegen Inter Mailand
Elfmeter-Held: Kevin Trapp rettete Eintracht Frankfurt das 0:0 gegen Inter Mailand © imago images / DeFodi
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Eintracht Frankfurt kann in der Europa League weiter vom Einzug ins Viertelfinale träumen. Kevin Trapp erhielt den Hessen gegen Inter Mailand mit einer bärenstarken Elfmeter-Parade alle Möglichkeiten.

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Eintracht Frankfurt hat den Heimvorteil gegen Inter Mailand nicht entscheidend genutzt und einen kleinen Rückschlag im Kampf um den Viertelfinal-Einzug in der Europa League hinnehmen müssen. Die Hessen kamen im Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstagabend gegen den 18-maligen italienischen Meister nicht über ein 0:0 hinaus. Eintracht-Torhüter Kevin Trapp verhinderte mit einem gehaltenen Strafstoß in der 22. Minute sogar noch eine deutlich schlechtere Ausgangsposition.

"Ich habe mich auf den Elfmeter vorbereitet. Das war natürlich ein gutes Gefühl", sagte der Nationaltorhüter bei Nitro: "Es wäre aber mehr drin gewesen. In der ersten Halbzeit hatten wir zu viel Respekt vor dem großen Namen und einer guten Mannschaft. In der 2. Halbzeit haben wir dann kaum eine Chance zugelassen und hatten selbst die Möglichkeit, ein Tor zu schießen. ich glaube, dass wir eine gute Ausgangsposition haben. Wir müssen ein Tor schießen und dürfen nicht verlieren. Dann sind wir mit jedem Ergebnis weiter."

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Vor 48 000 Zuschauern im ausverkauften Frankfurter Stadion fehlte den Gastgebern, die mit 23 Toren in den Spielen zuvor die meisten Treffer des Wettbewerbs erzielten hatten, diesmal die nötige Durchschlagskraft im Angriff. Im Rückspiel in der kommenden Woche ist jedoch noch alles drin. Der Frankfurter Traum vom ersten Europapokalfinale seit 1980 lebt weiter. Die Eintracht-Fans empfingen ihre Mannschaft vor der Partie mit einer beeindruckenden Choreografie anlässlich des 120-jährigen Vereinsgeburtstages.

Auf dem Platz tat sich Frankfurt schwer. Die Gastgeber wirkten von den zunächst offensiv auftretenden Mailändern überrascht und wurden erst nach einer Viertelstunde ein wenig besser. Einem Distanzschuss von Top-Torjäger Luka Jovic fehlte jedoch die Präzision (15.). Kurz darauf musste die Eintracht eine Schrecksekunde verkraften. Nach einem leichten Körperkontakt von Gelson Fernandes ging Lautaro Martínez im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter William Collum aus Schottland tat dem Argentinier den Gefallen und entschied auf Elfmeter. Marcelo Brozovic trat an, doch Trapp parierte in der 22. Minute klasse.

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Es entwickelte sich ein Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste und ohne die ganz großen Torchancen. Vielversprechende Situationen verpufften entweder im Ansatz, oder es fehlte die Genauigkeit im Abschluss. Dafür bekamen die Frankfurter Zuschauer, die ihr Team fast ununterbrochen frenetisch anfeuerten, packende Zweikämpfe geboten. Kwadwo Asamoah und Martínez sahen bereits im ersten Durchgang die Gelbe Karte und fehlen Inter im Rückspiel. Die Eintracht muss dann auf den gelbgesperrten Fernandes verzichten.

Fünf Minuten vor der Pause wurden die Norditaliener nochmal gefährlich. Matías Vecino verfehlte Trapps Tor per Kopf jedoch knapp. Mailand spielte ohne seinen Stürmerstar Mauro Icardi, der mit der Klubführung wegen einer von ihm geforderten vorzeitigen Vertragsverlängerung mit deutlichen höheren Bezügen im Streit liegt. „Wir müssen insgesamt etwas mutiger spielen“, forderte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner in der Halbzeit bei Nitro. Und tatsächlich agierte Frankfurt nach dem Seitenwechsel druckvoller.

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Nach einer Ecke von Filip Kostic platzierte Martin Hinteregger einen Kopfball nicht genau genug (49.), dem vermeintlichen 1:0 verwehrte Schiedsrichter Collum wegen einer Abseitsstellung von Sébastien Haller zurecht die Anerkennung (51.). Zwei Minuten später hatte die SGE Pech: Haller wurde im Strafraum zu Fall gebracht, doch es gab keinen Elfmeter. Eintracht-Coach Adi Hütter trat vor Wut eine Trinkflasche weg und wurde von Collum auf die Tribüne verwiesen. Seine Spieler probierten es weiter. Hinteregger per Kopf (70.) und mit dem Fuß (71.) verfehlte sein Ziel jedoch. Trotz weiterer Abschlüsse gelang der Eintracht kein Tor mehr.

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