02. Mai 2022 / 23:14 Uhr

Nach Pleite in Leverkusen: Frankfurt legt Fokus auf die Europa League - Hasebe: "Anderes Gesicht zeigen"

Nach Pleite in Leverkusen: Frankfurt legt Fokus auf die Europa League - Hasebe: "Anderes Gesicht zeigen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei Eintracht Frankfurt richtete sich der Blick nach der Leverkusen-Pleite schnell wieder auf die wichtige Aufgabe in der Europa League.
Bei Eintracht Frankfurt richtete sich der Blick nach der Leverkusen-Pleite schnell wieder auf die wichtige Aufgabe in der Europa League. © IMAGO/Jan Huebner/Kirchner-Media (Montage)
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Es war zu erwarten. Eintracht Frankfurt verliert bei Bayer Leverkusen. Mal wieder. Für Bayer ist die Champions League ganz nahe. Für die Eintracht steht am Donnerstag nun das Rückspiel in der Europa League gegen West Ham United an. "Ein anderes Gesicht" wollen sie dann wieder zeigen.

Es schien, als hätten Trainer Oliver Glasner und seine Spieler die 0:2-Niederlage von Eintracht Frankfurt bei Bayer Leverkusen am Montag schnell abgehakt. "Die Jungs haben alles versucht“, befand Glasner beim Streamingdienst DAZN: "Deswegen war das okay." Der Coach hatte das Team gegenüber dem 2:1-Sieg im Halbfinal-Hinspiel der Europa League bei West Ham United auf acht Positionen verändert. "Jeder, der das Spiel gesehen hat, hat gemerkt, dass wir alles rausgefeuert haben, was heute drin war", bemerkte Glasner mit Blick auf die Leistung in Leverkusen.

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Zwar merkte Eintracht-Profi Timothy Chandler an, es sei "keine Ausrede", dass die Mannschaft auf so vielen Positionen umgestellt worden sei. Gleichwohl stellte er klar: "Für uns ist das wichtigste Spiel am Donnerstag." Denn dann gastiert West Ham zum Rückspiel in Frankfurt (21 Uhr, RTL) - es geht um den Final-Einzug. Und auch Mittelfeld-"Oldie" Makoto Hasebe machte klar, wo bei den Hessen dieser Tage die Prioritäten liegen: "Heute hatten ein paar Spieler Pause, deswegen sind sie am Donnerstag wieder frisch. Natürlich müssen wir ein anderes Gesicht zeigen als heute", unterstrich der Japaner, der überzeugt ist: "Das Heimspiel gewinnen wir auf jeden Fall."

Glasner stellte schon während des Duells in Leverkusen die Weichen für den Auftritt auf europäischer Bühne, sorgte mit einem Dreifach-Wechsel in der Pause dafür, dass auch die ausgewechselten Filip Kostic, Tuta und Jens-Petter Hauge frühzeitig Kräfte sparen konnten - genau wie Ansgar Knauff, Almamy Toure und Sam Lammers, die das Teilzeit-Trio ersetzten. "Das war schon Regeneration, ein guter Trainingsreiz - in Anführungsstrichen", kommentierte der Frankfurter Trainer. Für ihn wie für alle anderen bei der Eintracht war am Montag schnell klar: Der Fokus liegt auf West Ham.

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