12. Mai 2019 / 19:59 Uhr

Alarmstufe Rot: Ujah-Doppelpack erschüttert Frankfurts Champions-League-Hoffnungen

Alarmstufe Rot: Ujah-Doppelpack erschüttert Frankfurts Champions-League-Hoffnungen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht Frankfurt um Verteidiger Martin Hinteregger droht noch komplett aus den Europapokal-Rängen zu rutschen.
Eintracht Frankfurt um Verteidiger Martin Hinteregger droht noch komplett aus den Europapokal-Rängen zu rutschen. © imago images / Eibner
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Eintracht Frankfurt droht nach einer grandiosen Saison noch die Champions-League-Qualifikation zu verspielen. Die Hessen unterlagen am 33. Spieltag überraschend Mainz 05 mit 0:2. Aus eigener Kraft kann die Mannschaft von Trainer Adi Hütter damit nicht mehr die Königsklasse erreichen.

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Die Europapokal-Ambitionen von Eintracht Frankfurt haben einen herben Dämpfer erhalten. Drei Tage nach dem Halbfinal-Aus in der Europa League beim FC Chelsea verloren die Hessen ihr Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 verdient mit 0:2 (0:0) und rutschten vor dem letzten Spieltag am kommenden Wochenende auf den sechsten Platz ab - und damit aus den Champions-League-Rängen. Aus eigener Kraft ist die Qualifikation für die Königsklasse nun nicht mehr möglich.

Frankfurt kann durch die Niederlage gegen Mainz sogar noch komplett aus den Europacup-Plätzen rutschen. Unterliegen die Hessen am letzten Spieltag beim FC Bayern München und die Verfolger VfL Wolfsburg (gegen FC Augsburg) und TSG Hoffenheim (in Mainz) gewinnen ihre Spiele, fällt die Mannschaft auf Blech-Platz acht. Damit würde die kommende Europa-Saison ohne die Frankfurter stattfinden. Borussia Mönchengladbach (Platz vier) und Bayer Leverkusen (Platz fünf) haben beide einen Zähler Vorsprung auf die Eintracht.

25 ehemalige Spieler von Eintracht Frankfurt und was aus ihnen wurde

Fjörtoft, Okocha, Boateng & Co. - 25 ehemalige Spieler von Eintracht Frankfurt und was aus ihnen wurde.  Zur Galerie
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Ante Rebic verballert größte Frankfurt-Chance

Die Frankfurter, die im Saisonendspurt auf BVB-Leihgabe Sebastian Rode verzichten müssen, zeigten sich gegen die auswärtsschwachen Mainzer (sieben Niederlagen in Folge) zwar offensivfreudig, aber glücklos im Abschluss. Bestes Beispiel: Ante Rebic (18.) ballerte vollkommen freistehend vor Mainz-Torwart Müller in die Wolken. Zuvor hatte Kostic sich auf der linken SGE-Seite überragend behauptet. Sein kongenialer kroatischer Offensivpartner hatte sich gut freigelaufen, versagte aber im Abschluss.

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Die Mainzer, die schon längst nicht mehr in Abstiegsgefahr sind, spielten im Rhein-Main-Duell munter mit, erwiesen sich sogar als ebenbürtig und spielten sich im ersten Durchgang ihrerseits Möglichkeiten aus, allerdings waren Großchancen mit der Ausnahme von Rebic eine echte Mangelware.

Frankfurt macht nach Ujah-Doppelschlag zu wenig

Das änderte sich in der zweiten Hälfte - allerdings anders, als die Frankfurter Fans sich das erhofft hatten. Denn Mainz erschütterte die Frankfurter Europacup-Hoffnungen schwer. Nach einer technisch überragenden Vorarbeit von Jean-Philippe Mateta, der Frankfurts Abwehrchef Abraham alt aussehen ließ, vollendete Anthony Ujah (53.) zur überraschenden Mainzer Führung. Das war keineswegs unverdient, denn von Frankfurt kam zu wenig.

Die heute offensivstarken Mainzer bestraften das per Doppelschlag. Nur vier Minuten nach Ujahs 1:0 schoss der Ex-Bremer auch das zweite Tor für die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz. Diesmal hatte Gbamin die Vorlage geliefert. Frankfurt hatte durch Kostic und Rebic noch gute Möglichkeiten, in der Schlussphase selbst zu Treffern zu kommen, kam aber an Mainz-Torwart Müller nicht vorbei.

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Eintracht Frankfurt hat nicht nur seinen Fans in dieser Spielzeit oft Gänsehaut beschert. Das sind die emotionalsten Momente der Europa-League-Saison. Zur Galerie
Eintracht Frankfurt hat nicht nur seinen Fans in dieser Spielzeit oft Gänsehaut beschert. Das sind die emotionalsten Momente der Europa-League-Saison. ©
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