03. Dezember 2019 / 09:16 Uhr

Sebastian Rode wollte bei Pyro-Skandal beruhigen: Fans von Eintracht Frankfurt bepöbeln eigenen Kapitän

Sebastian Rode wollte bei Pyro-Skandal beruhigen: Fans von Eintracht Frankfurt bepöbeln eigenen Kapitän

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Kapitän Sebastian Rode (l.) und Filip Kostic versuchen vor dem Fanblock von Eintracht Frankfurt für Ruhe zu sorgen
Kapitän Sebastian Rode (l.) und Filip Kostic versuchen vor dem Fanblock von Eintracht Frankfurt für Ruhe zu sorgen © imago images/Jan Huebner
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Nach dem Pyro-Skandal vor der Partie bei Mainz 05 machten die Fans von Eintracht Frankfurt auch vor ihrem Kapitän nicht Halt. Sebastian Rode wurde bei Beschwichtigungsversuchen beschimpft.

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Leuchtfeuer, Rauchkörper, Böller: Nachdem einige Fans von Eintracht Frankfurt am Montagabend ein großes Arsenal an Pyro-Technik auf den Rasen geworfen und damit den Anpfiff des Bundesliga-Spiels bei Mainz 05 verzögert hatten, wollte Sebastian Rode die Gemüter beruhigen. Gemeinsam mit Filip Kostic schritt der SGE-Kapitän, der die Binde in Vertretung des gesperrten David Abraham trug, vor den Block der mitgereisten Anhänger. Doch auch die Worte des Mittelfeldspielers liefen ins Leere.

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Die TV-Kameras fingen nach der Aktion einen Dialog zwischen Rode und dem Schiedsrichterassistenten Guido Kleve ein. Rodes ernüchterter Bericht: "Die haben selbst zu mir gesagt: 'Verpiss Dich!'" Referee Manuel Gräfe hatte beide Mannschaften nach den Zwischenfällen zunächst wieder in die Kabinen gebeten und die Partie erst mit elfminütiger Verspätung angepfiffen. Frankfurt verlor 1:2 - doch auch bei den Verantwortlichen war der Ärger über den Pyro-Skandal rund um die eigenen Fans mindestens genauso groß wie der Frust über die Niederlage.

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"Was wir vor dem Anpfiff gesehen haben, war einfach nur destruktiv. Das schadet Eintracht Frankfurt sehr", kritisierte SGE-Vorstand Axel Hellmann am späten Montagabend: "Es gab keine Botschaft, es bleibt nur ein Schaden. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass es eine kleine Gruppe momentan darauf anlegt, etwas mehr zu provozieren. Das besorgt mich sehr." Man müsse das Ganze nun "thematisieren". Denn: "So kann es nicht weitergehen."

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