20. Februar 2020 / 20:47 Uhr

Dreierpack von Daichi Kamada: Eintracht Frankfurt zerlegt RB Salzburg

Dreierpack von Daichi Kamada: Eintracht Frankfurt zerlegt RB Salzburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daichi Kamada (M.) war beim Sieg von Eintracht Frankfurt gegen RB Salzburg der Mann des Abends
Daichi Kamada (M.) war beim Sieg von Eintracht Frankfurt gegen RB Salzburg der Mann des Abends © 2020 Getty Images
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Eintracht Frankfurt hat RB Salzburg im Sechzehntelfinale der Europa League nicht den Hauch einer Chance gelassen. Daichi Kamada gelang gegen den Ex-Klub des neuen BVB-Stars Erling Haaland ein Dreierpack.

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Eintracht Frankfurt kann so gut wie sicher für das Achtelfinale der Europa League planen. In der Runde der letzten 32 Mannschaften setzten sich die Hessen im Hinspiel gegen Champions-League-Absteiger RB Salzburg souverän mit 4:1 (2:0) durch und verschafften sich eine glänzende Ausgangsposition für das zweite Duell mit Österreichs Meister am kommenden Donnerstag. Mann des Abends in der Commerzbank-Arena war Daichi Kamada, dem ein Dreierpack gelang (12., 43. und 53.). Das vierte Tor für den Vorjahres-Halbfinalisten schoss Filip Kostic (56.).

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Kamada, der es in der Bundesliga häufig an Torgefahr vermissen lässt, zeigte einmal mehr, dass die Europa League offenbar immer mehr zu seinem Lieblingswettbewerb wird. Dem Offensivallrounder, der bereits in den abschließenden beiden Vorrundenspielen beim FC Arsenal (2:1) und gegen Vitoria Guimares (2:3) insgesamt drei Tore erzielt hatte, gelang gegen Salzburg fast alles. Schon nach zwölf Minuten schlug er erstmals zu und nutzte nach einem starken Pass von Almamy Toure eine große Lücke in der Gäste-Abwehr, um zur Führung einzuschieben.

Frankfurt jubelt: Kamada, Kamada, Kamada

Kurz vor der Pause legte der 23-Jährige nach. Djibril Sow schickte Kamada steil, dieser ließ die Salzburger Abwehr stehen, schlug noch einen sehenswerten Haken und erzielte seinen zweiten Treffer. Nach dem Seitenwechsel gingen die Kamada-Festspiele weiter. Flanke von Evan N'Dicka, Kopfball des Japaners - 3:0. Danach ließ Kamada dann Kostic den Vortritt. Der Flügelstürmer verwertete eine Vorlage von Andre Silva zum 4:0.

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Salzburg, das in der Gruppenphase der Champions League trotz des Ausscheidens für Furore gesorgt hatte, enttäuschte derweil fast auf ganzer Linie. Ohne den im Winter zu Borussia Dortmund abgewanderten neuen Superstar Erling Haaland, den nun beim FC Liverpool unter Vertrag stehenden Takumi Minamino und den zum VfL Wolfsburg gewechselten Marin Pongracic fehlte es den Österreichern in allen Mannschaftsteilen, um der Eintracht wirklich Gegenwehr bieten zu können.


Ehemaliger HSV-Stürmer Hwang schießt Tor für Salzburg

Einziges Ärgernis für die Frankfurter: Das späte Gegentor, das den Gästen zumindest noch eine kleine Chance auf das Weiterkommen lässt. Der frühere HSV-Stürmer Hee-Chan Hwang verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:4 aus Salzburger Sicht (85.). Damit dieser Treffer in der Endabrechnung ins Gewicht fällt, müssen die Österreicher das Rückspiel aber mit 3:0 gewinnen.