03. Dezember 2019 / 11:12 Uhr

Nach Beschimpfungen durch eigene Fans: Das sagt Kapitän Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt

Nach Beschimpfungen durch eigene Fans: Das sagt Kapitän Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Rode (r.) mit Eintracht-Trainer Adi Hütter, der den Mittelfeldspieler in Mainz nach 74 Minuten auswechselte
Sebastian Rode (r.) mit Eintracht-Trainer Adi Hütter, der den Mittelfeldspieler in Mainz nach 74 Minuten auswechselte © 2019 Getty Images
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Eintracht-Kapitän Sebastian Rode misst den Beschimpfungen durch die eigenen Fans keine Bedeutung bei. Er mahnt nach der von einem Pyro-Skandal überschatteten Partie bei Mainz 05 zur Ruhe. 

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Sebastian Rode hat die Beschimpfung durch die eigenen Fans vor dem Rhein-Main-Derby bei Mainz 05 (1:2) als Bagatelle abgetan. "Ein 'verpiss dich' von ein oder zwei Leuten auf einem Fußballplatz nehme ich nicht als Beleidigung von einer ganzen Fangruppe wahr", schrieb der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt am Dienstag auf Facebook. "Ich glaube es tut allen gut, hier mal den Ball flach zu halten."

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Nachdem einige Anhänger am Montagabend ein großes Arsenal an Pyro-Technik auf den Rasen geworfen und damit den Anpfiff des Bundesliga-Spiels verzögert hatten, wollte Rode die Gemüter beruhigen. Gemeinsam mit Filip Kostic war der SGE-Kapitän, der die Binde in Vertretung des gesperrten David Abraham trug, vor den Block der mitgereisten Anhänger geschritten. Doch seine Worte liefen ins Leere.

Eintracht-Bosse nach Pyro-Skandal verärgert

Die TV-Kameras fingen nach der Aktion einen Dialog zwischen Rode und dem Schiedsrichterassistenten Guido Kleve ein. Rodes ernüchterter Bericht: "Die haben selbst zu mir gesagt: 'Verpiss Dich!'" Referee Manuel Gräfe hatte beide Mannschaften nach den Zwischenfällen zunächst wieder in die Kabinen gebeten und die Partie erst mit elfminütiger Verspätung angepfiffen. Frankfurt verlor 1:2 - doch auch bei den Verantwortlichen war der Ärger über den Pyro-Skandal rund um die eigenen Fans mindestens genauso groß wie der Frust über die Niederlage.

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"Was wir vor dem Anpfiff gesehen haben, war einfach nur destruktiv. Das schadet Eintracht Frankfurt sehr", kritisierte SGE-Vorstand Axel Hellmann am späten Montagabend: "Es gab keine Botschaft, es bleibt nur ein Schaden. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass es eine kleine Gruppe momentan darauf anlegt, etwas mehr zu provozieren. Das besorgt mich sehr." Man müsse das Ganze nun "thematisieren". Denn: "So kann es nicht weitergehen." Auch Rode äußerte am Dienstag kein Verständnis für das Fehlverhalten einiger Eintracht-Anhänger. "Diese Fans haben dem Verein damit leider einen Bärendienst erwiesen", kritisierte er.

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