29. Juli 2020 / 19:15 Uhr

Frankfurt-Trainer Hütter macht klare Ansage zur Zukunft von Torwart Trapp: "Zu Hertha geht er jedenfalls nicht"

Frankfurt-Trainer Hütter macht klare Ansage zur Zukunft von Torwart Trapp: "Zu Hertha geht er jedenfalls nicht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Adi Hütter würde seinen Stammtorhüter Kevin Trapp offenbar nur sehr ungern ziehen lassen.
Adi Hütter würde seinen Stammtorhüter Kevin Trapp offenbar nur sehr ungern ziehen lassen. © 2020 Getty Images (Montage)
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Frankfurt-Torhüter Kevin Trapp weckt auch bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten. Und während Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic zuletzt betont hatte, dass Trapp keineswegs unverkäuflich sei, schlug SGE-Trainer Adi Hütter nun in eine andere Kerbe: Er baue weiter voll auf seine Nummer 1.

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Trainer Adi Hütter von Eintracht Frankfurt setzt weiter auf Nationaltorwart Kevin Trapp. "Natürlich ist mir das Thema nicht verborgen geblieben", sagte der Österreicher am Mittwoch beim Trainingsauftakt des Bundesligisten. Damit reagierte er auf Aussagen von Sportvorstand Fredi Bobic, dass Trapp bei einem guten Angebot nicht unverkäuflich sei. "Ich habe Kevin angerufen und ihm ganz klar gesagt, dass er die Nummer eins bei mir bleiben wird."

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Hütter: Eigene Vertragsverlängerung auch "keine Formsache"

Sollte es ein Top-Angebot geben, das für alle Beteiligten passe, werde man reden müssen, sagte Hütter allerdings auch und fügte an: "Zu Hertha BSC geht er jedenfalls nicht." Die Berliner hatten Interesse an Trapp bekundet. Der 50 Jahre alte Coach ließ durchblicken, dass seine eigene Zukunft in Frankfurt ebenfalls keineswegs geklärt sei. Eine Vertragsverlängerung in Frankfurt sei auch abhängig von der Kaderplanung für die neue Saison sei. "Ich habe viel im Urlaub gelesen. Da muss man die Köpfe schon noch mal zusammenstecken. Das ist keine Formsache", sagte Hütter, dessen Vertrag im Juni 2021 ausläuft.

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Bis zum nächsten Pflichtspiel bleiben der Eintracht nur acht Tage Zeit zur Vorbereitung. Am 6. August reisen die Frankfurter zum Achtelfinalrückspiel in der Europa League beim FC Basel - allerdings ohne große Hoffnungen auf das Weiterkommen: Das Hinspiel hatte die SGE mit 0:3 verloren. Das erste Testspiel bestreitet die Eintracht bereits am Samstag (18 Uhr) gegen einen alten Bekannten: Die AS Monaco kommt mit Trainer Niko Kovac, der von 2016 bis 2018 als Coach in Frankfurt tätig war.