17. Juni 2020 / 20:23 Uhr

Silva und Abraham lassen Eintracht Frankfurt weiter von Europa träumen - Schalke-Krise setzt sich fort

Silva und Abraham lassen Eintracht Frankfurt weiter von Europa träumen - Schalke-Krise setzt sich fort

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht Frankfurt hat sich gegen den FC Schalke 04 durchgesetzt.
Eintracht Frankfurt hat sich gegen den FC Schalke 04 durchgesetzt. © 2020 Pool
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Eintracht Frankfurt hat dank André Silva und David Abraham weiterhin eine Mini-Chance auf die Europa-League-Qualifikation. Die Hessen setzten sich im frühen Spiel am Mittwochabend mit 2:1 gegen den FC Schalke 04 durch und haben aktuell fünf Punkte Rückstand auf den letzten Europapokal-Platz. Schalke ist nun seit 14 Spielen sieglos.

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Die Hoffnung lebt weiter: Eintracht Frankfurt kann nach dem 2:1 (1:0)-Heimsieg über den FC Schalke 04 weiter auf die Qualifikation für die Europa League hoffen. Dank Toren von André Silva (28. Minute) und David Abraham (50.) gewannen die Hessen gegen teilweise erschreckend schwache Schalker und springen auf Rang neun. Weston McKennie (59.) traf für Schalke. Vor den letzten beiden Spieltagen hat die Mannschaft von Trainer Adi Hütter damit noch fünf Punkte Rückstand auf Rang sieben, der zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt. Schalke ist durch die Niederlage nun bereits seit 14 Spielen sieglos - und baut damit den am Sonntag aufgestellten Negativ-Rekord aus.

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Trotz des überzeugenden 4:1-Sieges bei Hertha BSC hatte Frankfurts Chefrainer Adi Hütter seine Startelf für das Spiel gegen Schalke auf drei Positionen verändert. Nach seinem Doppelpack in Berlin erhielt André Silva im Angriff wieder den Vorzug vor Bas Dost. Zudem rückten Stefan Ilsanker und der zuletzt gesperrte Sebastian Rode in die Anfangsformation des hessischen Bundesligisten. Bei den krisengeschüttelten Schalkern gab es drei Tage nach dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen nur einen personellen Wechsel: Timo Becker ersetzte den wegen der fünften Gelben Karte gesperrten Kapitän Daniel Caligiuri, musste zur Halbzeit aber wieder für Rabbi Matondo weichen.

Silva bester Torschütze in der Bundesliga seit dem Corona-Restart

Hütter machte alles richtig: Milan-Leihgabe Silva (jetzt elf Saisontore) setzte mit seinem Treffer zum 1:0 gegen S04 seine beeindruckende Tor-Serie fort. Der Portugiese ist vor Größen wie Robert Lewandowski und Erling Haaland der beste Bundesliga-Torschütze seit Ende der Corona-Pause. Silva erzielte eine Woche nach seiner Gala gegen Hertha nun seinen siebten Treffer seit dem Restart. Zum Vergleich: Liga-Toptorschütze Lewandowski kommt in der gleichen Zeitspanne auf sechs Tore, Haaland nur auf zwei.

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Frankfurt dominierte die Partie in der ersten Halbzeit gegen ideenlose Schalker und hätte zur Pause höher führen können. Die Schalker legten mehr Wert auf eine stabile Defensvie als auf Ballbesitz. Nach einer Traum-Kombination mit Daichi Kamada sorgte Silva für die Führung. Abraham legte kurz nach der Halbzeit per Kopfball nach einem Freistoß von Filip Kostic nach. Schalke wurde danach gefährlicher, kam aber nur noch zum Anschlusstreffer durch Weston McKennie per Kopf. Michael Gregoritsch hatte in der 75. Minute per Schuss auch acht Metern die große Chance zum Ausgleich, doch Abraham rettete die Führung per Kopf auf der Linie.

Der Schalker Can Bozdogan sah in seinem zweiten Profi-Einsatz in der 78. Minute die Gelb-Rote Karte. Kurz darauf verpasste Silva die Vorentscheidung für die SGE - allein vor Schalke-Keeper Alexander Nübel streifte sein Schuss nur knapp am rechten Pfosten vorbei.