07. November 2019 / 20:50 Uhr

Last-Minute-Pleite in Lüttich: Eintracht Frankfurt muss um Weiterkommen in Europa League bangen

Last-Minute-Pleite in Lüttich: Eintracht Frankfurt muss um Weiterkommen in Europa League bangen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fassungslosigkeit in Schwarz: Eintracht Frankfurt kassierte in letzter Sekunde das 1:2 bei Standard Lüttich.
Fassungslosigkeit in Schwarz: Eintracht Frankfurt kassierte in letzter Sekunde das 1:2 bei Standard Lüttich. © imago images/Jan Huebner
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Eintracht Frankfurt hat das vorzeitige Weiterkommen in der Europa League verpasst und steht nun unter Druck. Das Team von Trainer Adi Hütter unterlag bei Standard Lüttich mit 1:2 und rutscht damit auf Rang drei der Gruppe F ab.

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Eintracht Frankfurt muss um das Weiterkommen in der Europa League bangen. Das Team von Trainer Adi Hütter verlor am Donnerstag mit 1:2 (0:0) beim direkten Konkurrenten Standard Lüttich. Zan Vanheusden brachte die Belgier in der 56. Minute in Führung, die Filip Kostic per Freistoß ausglich (65.). In letzter Sekunde traf Maxime Lestienne zum Sieg der Gastgeber (94.) Damit glich Lüttich nach dem Hinspiel-Sieg der SGE (2:1) den direkten Vergleich gegen den Konkurrenten um Platz zwei in der Gruppe F aus. Zum Einzug in die K.o-Phase braucht Frankfurt nun wohl mindestens einen Sieg und ein Remis aus den verbleibenden beiden Spielen beim FC Arsenal und gegen Vitoria Guimaraes.

Eintracht und Lüttich mit verhaltenem Beginn

Zu Beginn der ersten Halbzeit agierten beiden Mannschaften noch sehr vorsichtig. Die Gäste aus Hessen, die wegen einer UEFA-Sanktion komplett ohne Fans nach Belgien reisen mussten, erzeugten ein leichtes Übergewicht, blieben dabei aber lange Zeit ohne Torchance. Lüttich zog sich immer weiter in die eigene Hälfte zurück. Es dauerte mehr als eine halbe Stunde, ehe die Eintracht erstmals richtig gefährlich wurde. André Silva, der den Vorzug vor Bas Dost in der Frankfurter Offensive erhielt, scheiterte mit einem Kopfball aus kurzer Distanz am Pfosten (35.).

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Nach dieser Situation legten auch die Gastgeber den Vorwärtsgang ein - und kamen direkt zu einer großen Chance: Duje Cop grätschte mit einem langen Ball in eine Hereingabe und verpasste das Gehäuse von SGE-Keeper Frederik Rönnow nur um Millimeter. Dennoch ging die Partie torlos in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang startete Lüttich energischer in die Partie. Zwei schnelle Freistöße aus dem Halbfeld und ein Fernschuss von Zinho Vanheusden blieben noch ohne Folge - doch nach einer Ecke machte es der belgische Verteidiger Vanheusden am langen Pfosten besser und traf zur Standard-Führung . Die Eintracht hatte in der Folge einige Probleme, kam durch Kostic aber immerhin zu zwei Möglichkeiten (60./61.).

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Der serbische Nationalspieler sorgte wenig später dann auch für den Ausgleich. Kostic verwandelte einen Freistoß aus zentraler Position überlegt ins linke Eck. Wenig später hatte Lüttich bei einem Foul kurz vor der Strafraumkante Glück: Der bereits mit Gelb verwarnte Kostas Laifis brachte Sebastian Rode als letzter Mann zu Fall - kassierte dafür aber weder die zweite Gelbe noch die Rote Karte (62.).

Ausgeglichene Schlussphase - und Lüttich trifft

In der letzten Viertelstunde des Spiels kamen beide Teams zu guten Möglichkeiten: Für die Belgier verpasste Maxime Lestienne per Kopf, auf Seiten der Eintracht hätte Sow aus aussichtsreicher Position den Siegtreffer erzielen können. Kurz vor dem Ende der Nachspielzeit verfehlte Kostic nach einem Solo den Siegtreffer deutlich - und im Gegenzug machte Lestienne den Erfolg von Standard perfekt. „Das ist sehr bitter. Wir haben eigentlich ein ordentliches Spiel gemacht. Wir hatten die Riesenchance zum 2:1, aber es hilft alles nichts. Es ist nun alles offen. Wir haben jetzt ein schweres Spiel in London. Wir müssen mindestens vier Punkte holen, um weiterzukommen“, sagte Frankfurts Sebastian Rode bei DAZN.

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