10. Januar 2019 / 18:51 Uhr

Nach Fan-Krawallen: Harte Strafe für Eintracht Frankfurt

Nach Fan-Krawallen: Harte Strafe für Eintracht Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
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Pyro-Ärger und Krawalle in Rom: Eintracht Frankfurt muss für seine Fans eine hohe Strafe zahlen. Ein Zuschauer-Ausschluss droht.
Pyro-Ärger und Krawalle in Rom: Eintracht Frankfurt muss für seine Fans eine hohe Strafe zahlen. Ein Zuschauer-Ausschluss droht. © imago/Jan Huebner
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Die Fan-Krawalle in der Europa League haben für Eintracht Frankfurt ein Nachspiel. Der Bundesliga-Klub ist zu einer hohen Geldstrafe und einem Fan-Ausschluss zur Bewährung verurteilt worden.

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Eintracht Frankfurt ist nach der wiederholten Randale seiner Fans in der Europa League mit einem Zuschauer-Ausschluss auf Bewährung und einer Geldbuße von 80 000 Euro bestraft worden. Dieses Urteil fällte die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA am Donnerstag.

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Frankfurt-Vorstand appelliert an Fans nach Strafe: "E*ine letzte Chance"*

Die Dauer der Bewährung ist nach Angaben der UEFA auf zwei Jahre festgelegt worden. Kommt es in dieser Zeit erneut zu Vorfällen, dürfen die Eintracht-Fans nicht zum nächsten Auswärtsspiel fahren. "Es ist die erwartet harte Strafe und gleichzeitig eine letzte Chance, die man uns gibt", sagte Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann auf der Frankfurt-Homepage. Er appellierte an die Fans: "Wenn wir in den kommenden Wochen und der näheren Zukunft wieder Fußballfeste auf europäischem Boden mit all unserer Reiselust, Begeisterung und Kreativität feiern wollen, dürfen wir uns nichts mehr erlauben, von Vorfällen wie in Rom ganz zu schweigen."

Während des letzten Gruppenspiels am 13. Dezember bei Lazio Rom (2:1) hatten Eintracht-Fans im Olympiastadion Böller, Bengalos und Raketen auf gegnerische Fans, Polizisten und Ordner geworfen. Zu den Anklagepunkten gehörten auch der Versuch einzelner Randalierer, in den Innenraum einzudringen, und Sachbeschädigung. Insgesamt waren rund 9000 Frankfurter Anhänger mit in die italienische Hauptstadt gereist. Einige Hundert Problemfans aus Frankfurt hatten sich schon vor dem Anpfiff der Partie Scharmützel mit der Polizei geliefert.

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