07. Dezember 2019 / 06:32 Uhr

Eintracht-Trainer Adi Hütter wütet gegen Schiedsrichter: "In meinem Leben noch nicht gesehen"

Eintracht-Trainer Adi Hütter wütet gegen Schiedsrichter: "In meinem Leben noch nicht gesehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht-Trainer Adi Hütter (links) war nach dem Spiel gegen Hertha BSC nicht gut auf Schiedsrichter Christian Dingert zu sprechen.
Eintracht-Trainer Adi Hütter (links) war nach dem Spiel gegen Hertha BSC nicht gut auf Schiedsrichter Christian Dingert zu sprechen. © Getty Images/Montage
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Eintracht Frankfurt holte nach zuletzt drei Bundesliga-Niederlagen in Serie immerhin ein Remis gegen Hertha BSC. Über eine Person regte sich SGE-Trainer Adi Hütter nach der Partie auf - Schiedsrichter Christian Dingert.

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Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hat nach dem 2:2 (0:1)-Remis gegen Hertha BSC Kritik am Unparteiischen Christian Dingert geübt. "Ich habe heute auch keine gute Schiedsrichter-Leistung gesehen. Die Aktion mit Almamy Touré, bei der er den Ball spielt und Gelb kriegt - das habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen", sagte der Österreicher nach der Auftakt-Partie des 14. Spieltags in der Bundesliga. Hütter räumte dennoch ein, dass Referee Dingert die entscheidenden Szenen wohl richtig bewertet habe. Den Hessen wurden am Freitagabend auch zwei Tore aberkannt, eines davon nach Videobeweis.

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Vor 50.000 Zuschauern hatten Dodi Lukebakio (30.) und Marko Grujic (63.) das zuletzt fünfmal besiegte Team aus Berlin zunächst nach vorne gebracht. Doch Martin Hinteregger (65.) und der eingewechselte Sebastian Rode (86.) glichen für die spielerisch deutlich überlegenen Hessen noch aus und verhinderten die vierte Frankfurter Niederlage in Serie. Für den neuen Coach Jürgen Klinsmann ist der Start mit einem Punkt aus zwei Spielen für die Hertha dagegen misslungen.

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"In Summe gesehen hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Für unseren Aufwand haben wir zu wenig Ertrag", sagte Hütter, der Jürgen Klinsmanns These vom ausgeglichenen Spiel und dem gerechten Remis nicht wirklich zustimmen wollte. Der Eintracht hilft das 2:2 nicht wirklich weiter. "Was die Ergebnisse betrifft, sind wir sicherlich nicht ganz zufrieden. Wenn ich sehe, wie die Mannschaft Fußball spielt, wird mir aber nicht angst und bange", so Hütter, dem mit den Hessen in der kommenden Woche das wichtige Europa-League-Spiel gegen Vitoria Guimaraes bevorsteht. Mit einem Sieg würde die Eintracht sicher international überwintern.