08. November 2019 / 15:26 Uhr

Nach Lüttich-Niederlage: Eintracht-Trainer Hütter kritisiert Schiedsrichter und will Videobeweis

Nach Lüttich-Niederlage: Eintracht-Trainer Hütter kritisiert Schiedsrichter und will Videobeweis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht-Coach Adi Hütter findet deutlich Worte über die Leistung von Schiedsrichter Matej Jug. 
Eintracht-Coach Adi Hütter findet deutlich Worte über die Leistung von Schiedsrichter Matej Jug.  © imago/Matthias Koch/montage
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Nach der bitteren Niederlage in der Europa League in letzter Sekunde hat Eintracht-Frankfurt-Trainer Adi Hütter heftige Kritik am slowenischen Schiedsrichter geübt. Er sprach bei der nicht gegebenen Roten Karte von einer schweren Fehlentscheidung - und fordert den Videobeweis.

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Nach der 1:2-Niederlage von Eintracht Frankfurt in der Europa League bei Standard Lüttich hat SGE-Coach Adi Hütter Schiedsrichter Matej Jug scharf kritisiert. Der Trainer sprach von einer ganz schweren Fehlentscheidung, die der slowenische Referee beim Stand von 1:1 getroffen habe. Dadurch sei der Ausgang des Spiels maßgeblich beeinflusst worden.

Rode gefoult, falscher Spieler verwarnt

Was war passiert? Die Rede ist von der 69. Minute, als der bereits verwarnte Kostas Laifis als letzter Mann Sebastian Rode unmittelbar an der Strafraumgrenze gefoult hatte. Für Hütter hätte Laifis dafür - wenn schon nicht Rot wegen Notbremse - zwingend eine Gelbe Karte sehen und damit das Feld verlassen müssen. „Für mich ist das immer noch unerklärlich, dass der Spieler auf dem Platz bleiben durfte", ärgerte sich der Coach.

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Schiedsrichter Jug zückte zwar die Gelbe Karte, verwarnte aber nach Absprache mit seinem Assistenten nicht den eigentlichen Sünder Laifis, sondern Gojko Cimirot. Der war an der Situation jedoch gar nicht beteiligt. Für Hütter unverständlich: "Ich verstehe nicht, dass er das nicht richtig gesehen hat." Cimirot hat sich den TV-Bildern zufolge "vorgedrängelt". Laifis konnte somit auf den Platz bleiben, Lüttich beendete das Spiel zu elft - und siegreich.

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Die Frankfurter kassierten kurz vor Ende der Nachspielzeit noch den entscheidenden Gegentreffer von Lüttich. Nach der Niederlage muss die Eintracht jetzt um das Weiterkommen in der Europa League bangen. Die Frankfurter rutschten auf den dritten Platz in der Gruppe F ab und müssen in den nächsten Partien gegen FC Arsenal und Vitoria Guimaraes mindestens vier Punkte sammeln, um das Achtelfinale noch zu erreichen.

Hütter plädiert für Videobeweis

Für Hütter ist der Fall ein gutes Beispiel dafür, dass der Videobeweis ein sinnvolles Hilfsmittel ist. „Deshalb bin ich ein Fan des Videobeweises", erklärte der verärgerte Trainer der Hessen. In der Europa League kommt der Videoschiedsrichter erst aber dem Achtelfinale zum Einsatz, in der Gruppenphase wird der Videobeweis noch nicht verwendet.

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